Artikel über Israel

Kibbuz Be'eri. Hier wüteten die Hamas-Terroristen am 7. Oktober mit am schlimmsten
Interview Jonathan Grossman, Kibbuznik und Politologe, im Gespräch über die Kibbuz-Bewegung und die Folgen des Hamas-Massakers

»Die Frage, ob man zurückkehren soll oder nicht, ist kompliziert«

Es gibt in Israel rund 250 Kibbuzim. Die meisten waren und sind säkular. Obwohl nur 1,3 Prozent der israelischen Bevölkerung in diesen Kollektiv­siedlungen leben, ist keine andere nichtstaatliche Institution so eng mit Israel verbunden. Die bereits vor der Staatsgründung einsetzende Kibbuz-Bewegung, in der Zionismus auf Marxismus traf, gilt als eines der erfolgreichsten sozialistischen Experimente in der Geschichte. Ein Gespräch mit Jonathan Grossman über das Leben im Kibbuz und die Herausforderungen nach dem brutalen Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023. Interview Von mehr...
Berliner Schreikonzert. Am Donnerstag vergangener Woche vor der Mensa der Freien Universität
Inland Der israelfeindliche Protest an Berliner Hochschulen wird heftiger

Brüllen gegen Israel

Nach dem brutalen Angriff auf den jüdischen Studenten Lahav Shapira hat die Heftigkeit der israelfeindlichen Proteste in Berlin sogar noch zugenommen. Von mehr...
Ulrich W. Sahm, 1950-2024
Homestory Nachruf auf Ulrich W. Sahm, langjähriger Israel-Korrespondent

Homestory #07/24

Wie die Mitglieder der »Jungle World«-Redaktion fühlte sich auch ihr langjähriger Korrespondent Ulrich W. Sahm Israel verbunden. Nun ist er mit 73 Jahren in Bremen verstorben. Homestory Von mehr...
Made by Hamas. Zerstörung im Kibbuz Kissufim
Ausland Zu Besuch bei Kibbuzim in Nord- und Südisrael

Zweifel an der Rückkehr

Wann in Israel wieder einigermaßen Sicherheit herrschen wird, ist ungewiss, vor allem im Süden und im Norden des Landes. Ebenso ungewiss ist die Rückkehr evakuierter Familien. Gastbeitrag Von mehr...
Blinde Zerstörungswut. Ein abgebranntes Haus in Be’eri, 1. November 2023
dschungel Ein Besuch im Kibbuz Be’eri, der von der Hamas zerstört wurde

Im traurigen Hier und Jetzt

Seit Beginn der israelischen Offensive gegen die Hamas schreibt der Schriftsteller Eshkol Nevo ein Kriegstagebuch. In dem hier publizierten Eintrag beschreibt er seinen kürzlichen Besuch im Kibbuz Be’eri, in dem am 7. Oktober 130 Menschen ermordet und 30 entführt wurden. Reportage Von mehr...
Blick aus dem israelischen Dorf Arab al-Aramshe (vorne) auf das libanesische Zahajra im Dezember
Thema Droht ein großer Krieg zwischen Israel und der Hizbollah?

Krieg an sieben Fronten

Die Hizbollah im Libanon, die Hamas im Gaza-Streifen oder die Houthis im Jemen – Israel wird an mehreren Schauplätzen im Nahen Osten zugleich herausgefordert. Und immer ist der Iran im Spiel. Von mehr...
Hizbollah-Generalsekretär Hassan Nas­rallah spricht auf einer Gedenkveranstaltung für den von einer israelischen Drohne getöteten Kommandeur Wissam al-Tawil im Südlibanon, 14. Januar
Thema Der Iran und seine verbündeten ­Milizen wollen die USA aus dem Nahen Osten drängen

Achse des Terrors

Seit dem Angriff der Hamas auf Israel treten auch die Islamische Republik Iran und ihre Stellvertreter in der Region noch aggressiver auf. Das langfristige Ziel ist es, die USA zum Rückzug aus dem Nahen Osten zu zwingen. Von mehr...
Im Frankfurter »Treffpunkt« können Überlebende der Shoah zusammenkommen
Inland Viele Jüdinnen und Juden, die den Holocaust überlebt haben, fristen ihren Lebensabend in Deutschland in Altersarmut

Shoah-Überlebende leben in Armut

Viele Shoah-Überlebende in Deutschland sind heute auf die Grundsicherung angewiesen und leben damit in relativer Armut. Die meisten von ihnen kommen aus der ehemaligen Sowjetunion. Im Gegensatz zu den Spätaussiedler:innen werden ihre dortigen Berufsjahre in Deutschland nicht anerkannt. Von mehr...
Die Vertreter Südafrikas (vorne) führen die Anklage. Beginn der Anhörung beim Internationalen Gerichtshof in Den Haag, 12. Januar
Thema Südafrika wirft Israel vor dem Internationalen Gerichtshof vor, einen Völkermord zu begehen

Israel auf der Anklagebank

Mit zweifelhaften Argumenten wirft die südafrikanische Regierung Israel vor dem Internationalen Gerichtshof vor, einen Völkermord zu begehen. Südafrikas Regierungspartei ANC verfolgt seit Jahren eine israelfeindliche Politik und hat Kontakte zur Hamas. Von mehr...
Ministerpräsident Benjamin Netanyahu (r.) und Verteidigungsminister Yoav Gallant (beide Likud)
Ausland Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu bekämpft seinen Verteidigungsminister

Netanyahus Angst um sein Amt

In Israel verstärken sich die Spannungen innerhalb der Regierung. Die hat keinen gemeinsamen Plan für die Zukunft des Gaza-Streifens. Ministerpräsident Benjamin Netanyahu scheint in erster Linie daran interessiert zu sein, im Amt zu bleiben. Von mehr...
Umgeben von Zerstörung. Luftaufnahme von behelfsmäßigen Zeltlagern in Rafah im südlichen Gaza-Streifen nahe der ägyptischen Grenze für geflüchtete Palästinenser, 8. Dezember 2023
Interview Michael Walzer, Philosoph, im Gespräch über den »gerechten Krieg« Israels und dessen Folgen

»Israel führt diesen Krieg mit der schlechtesten Regierung seiner Geschichte«

Der Krieg im Gaza-Streifen fordert Opfer unter der palästinensischen Zivilbevölkerung, für die die Hamas aufgrund ihres Angriffs auf Israel verantwortlich ist, allerdings nicht in unbegrenzter Zahl. Da die regierende Terrororganisation sich nicht um das Wohlergehen der Bewohner kümmert und stattdessen Hilfsgüter für sich behält, steht Israel in der Pflicht, die Versorgung der Palästinenser sicherzustellen. Ein Gespräch mit dem Moralphilosophen Michael Walzer über Abschreckung und Paradoxien in einem »gerechten Krieg«, die »asymmetrische Falle«, in der Israel steckt, und die schwindende Unterstützung durch die USA. Interview Von mehr...
Nichts dazugelernt. Schon 1969 demons­trierte man in Berlin gegen den »Zionismus in Israel« und »für einen antiimperialistischen Nahen Osten«
Disko Das Bündnis zwischen Linken, Postkolonialen und Islamisten

Eine unheilige Allianz

Seit Israel nach den Massakern an Zivilisten vom 7. Oktober militärisch gegen die Hamas vorgeht, protestiert die globale Linke gegen den jüdischen Staat. Dabei finden sich vermeintlich progressiv Gesinnte häufig an der Seite von Islamisten wieder. Es drängt sich mehr denn je die Frage auf, wo diese Allianz ihren Ursprung hat und wieso sie sich so hartnäckig hält. Disko Von mehr...
Ihm wurde eine Zukunft als einer der ganz großen Rabbis prophezeit – doch stattdessen schreibt Tuvia Tenenbom lieber Reportagen über sie
dschungel Tuvia Tenenbom lebte ein Jahr lang unter frommen Juden

Der Mann, dem die Ultraorthodoxen vertrauen

In seinem neuen Buch »Gott spricht Jiddisch« begibt sich der Autor und Theatermacher Tuvia Tenenbom auf eine Reise in die Welt der »Gottesfürchtigen« des Jerusalemer Stadtteils Mea Shearim. Buchkritik Von mehr...
Historisch der einzig wahre Strike on Germany: Alliierte Bomberverbände über Nazi-Deutschland
Hotspot Die rechte Identitätspolitik von Kulturschaffenden und Bauern

Von Kunst und Kartoffeln

Mit dem Aufruf »Strike Germany« tun »internationale Kulturschaffende« das, was parallel in der Landwirtschaft tätige Unternehmer:innen in ihrer Reinszenierung als »Nährstand« mithilfe machistischer Maschinenpark tun: rechte Identitätspolitik betreiben. Was kümmert mich der Dax Von mehr...
Antisemitischer Perspektivwechsel. Die AfD ist gegen die »Verengung der deutschen Erinnerungskultur«
Thema Die proisraelische Haltung der AfD bekommt Risse

Uneins über Israel

Vergangenheitspolitisch will die AfD das Erinnern an den Nationalsozialismus verdrängen, auf Israel als Bollwerk gegen die islamische Welt haben sich Vertreter der Partei in der Vergangenheit hingegen oft positiv bezogen. Manche kritisieren eine deutsche Identifikation mit Israel inzwischen jedoch als antideutschen Ersatznationalismus. Von mehr...