Von Tunis nach Teheran

Als im Sommer diesen Jahres die USA erklärten, sie würden die UNRWA nicht weiter finanzieren, verbanden nicht wenige Kritiker dieser UN-Agentur mit der Entscheidung die Hoffnung auf eine grundlegende Reform. Nicht nur gilt UNRWA als korrupt und anti-israelisch, vor allem zementiert diese Organisation den Flüchtlingsstatus von Millionen von Palästinensern:

A leading international aid group said Wednesday that an estimated 85,000 Yemeni children under the age of 5 may have died of hunger and disease since the outbreak of the country’s civil war in 2015.

Save the Children based its figures on mortality rates for untreated cases of severe acute malnutrition, or SAM, in young children. The United Nations says more than 1.3 million children have suffered from SAM since a Saudi-led coalition went to war with Yemen’s Houthi rebels in March 2015.

Anders als viele Kriegsflüchtlinge habe ich mir Deutschland nicht nur ausgesucht, um hier in Sicherheit leben zu können. Deutschland macht mich glücklich und bedeutet für mich Freiheit. Denn solange ich niemandem damit schade, kann ich hier glauben, denken und sagen, was ich will, ohne dafür mit Repressionen rechnen zu müssen. Oder doch nicht?

Konservative Muslime empfanden meine Schilderungen als islamfeindlich.

Über 450 Raketen schoss die Hamas vergangene Woche auf den Süden Israels ab. Was denken die Menschen im Grenzgebiet zu Gaza über die Hamas und die israelische Politik? 

Kein EU-Mitglied will die anvisierte europäische Tauschbörse zur Umgehung der neuen US-Sanktionen gegen das iranische Regime installieren und Exiliraner in Europa fühlen sich zur Kritik ermutigt - nicht an Amerika, sondern an der EU-Kollaboration mit der Islamischen Republik.

In der taz setzt sich Kristin Helberg in einem lesenswerten Essay über die Berichtersttatung des Syrienkonflites auseinander:

Seit längerem schon rechtfertigen Kleriker und auch Politiker in Südostasien Genitalverstümmelung (FGM) mit ihrer Religion. Nun also kommt auch noch die Kultur dazu:

Putrajaya has affirmed its stand that female circumcision is part of the Malaysian culture.

The White House is looking for ways to remove an enemy of Turkish President Recep Erdogan from the U.S. in order to placate Turkey over the murder of journalist Jamal Khashoggi, according to two senior U.S. officials and two other people briefed on the requests.

Trump administration officials last month asked federal law enforcement agencies to examine legal ways of removing exiled Turkish cleric Fethullah Gulen in an attempt to persuade Erdogan to ease pressure on the Saudi government, the four sources said.

Den jüngsten Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas, nachdem über 400 Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert wurden kommentiert für Ynet Nahum Barnea:

The time has come for us to understand what every child in Gaza already knows: Prime Minister Benjamin Netanyahu wants Hamas to stay in power. Because the alternatives to Hamas do not suit him, he prefers Hamas to stay in charge.  (...)

Abfall- und Umweltprobleme werden im Nahen Osten zunehmend als politisches Problem gesehen.

Ein Bericht aus Irakisch-Kurdistan.

Teachers in Iran have gone on strike for the second time in as many months, protesting low wages. 

With the fall of the Iranian currency, the rial, and rising inflation, teachers cannot make ends meet. 

“The recent financial crisis has impacted teachers in a way such that their income barely feeds them for 15 days. After that, they have to request loans from relatives and shopkeepers,” said one teacher in a phone call with Rudaw.

Vor wenigen Tagen überbrachte Israel der Hamas im Gazastreifen ein 15 Millionen-Dollar-Geschenk des Emirs von Katar. Wie die Website Times of Israel berichtete, landete ein Privatflugzeug aus Katar auf einem Flughafen in Zentralisrael. Vertreter des israelischen Verteidigungsministeriums „brachten dann gemeinsam mit den Gesandten Katars die Koffer mit dem Geld zu Regierungsfahrzeugen, die zum Grenzübergang Erez fuhren und dann nach Gaza.

Weil sie Asia Bibi aus Angst vor Unruhen kein Asyl gewähren wolle, sei die britische Regierung vor dem muslimischen Mob eingeknickt, heißt es in Medien und sozialen Netzwerken. So liest man etwa "Government officials in the United Kingdom have cowered before the nation’s Muslim community and Islamic terrorist groups by refusing to grant asylum to Asia Bibi." 

Nein, es ist keineswegs nur Saudi Arabien, das die Verantwortung für die drohende furchtbare Hungersnot im Jemen alleine trägt.