Artikel von Guido Sprügel

Zurück ins Land der Völkermörder. Ein Massengrab mit yezidischen Opfern des IS-Genozids im Nordirak
Inland In Bayern soll eine yezidische Familie in den Irak abgeschoben werden

Warten auf die Polizei

Im bayerischen Gersthofen soll eine siebenköpfige yezidische Familie in den Irak abgeschoben werden. Bis heute können Yeziden dort nicht sicher leben. Von mehr...
Handeln, nicht nur besuchen. Bundesfamilienministerin Lisa Paus (l.) beim Besuch in einem Heilbronner Frauenhaus im August
Inland Jede vierte Frau muss ihren Aufenthalt im Frauenhaus selbst bezahlen

Zahlen, bitte

Die prekäre und uneinheitliche Finanzierung von Frauenhäusern führt dazu, dass viele Frauen ihren Schutz selbst bezahlen müssen oder schlimmstenfalls keinen Zugang erhalten. Von mehr...
Das »Molotow« muss bleiben. Am 30. Dezember demonstrierten Tausende in Hamburg für den Erhalt des Musikclubs
Inland Dem Hamburger Musikclub »Molotow« wurde gekündigt

Tanz den Investor

Der Hamburger Musikclub »Molotow« soll einem Hotelneubau weichen. Gegen die Abwicklung der Subkultur formiert sich ein breiter Widerstand. Von mehr...
In einer Hamburger Kita gibt es keine freien Plätze
Inland Kinder aus armutsgefährdeten Haushalten haben größere Probleme, einen Kita-Platz zu ergattern

Verpflichtend auf die Warteliste

Unionspolitiker fordern eine Kita-Pflicht, damit Kinder von Migranten besser Deutsch lernen. Bundesweit fehlen allerdings 430.000 Kita-Plätze. Studien zufolge haben es vor allem sozial benachteiligte Familien schwer, einen Platz zu finden. Von mehr...
Parallelgesellschaft mit Deckenstuck. Wohnhäuser im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel
Inland Politiker fordern eine Begrenzung des Migrantenanteils in Stadtvierteln und Schulen

Es lebe die Spaltung

Politiker von FDP und CDU fordern, den Migrantenanteil in Stadtvierteln zu begrenzen. Ernst nehmen muss man das nicht, soziale Segregation ergibt sich aus dem unregulierten Wohnungsmarkt wie von selbst und sie entspricht den Interessen der Gutverdienenden. Von mehr...
Lehrerin
Small Talk Anne Albers, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, im Gespräch über die Arbeitsbelastung von Lehrkräften

»Warum mangelt es an Lehrkräften, wenn der Beruf sich so gut zum Faulenzen eignet?«

Es sei unklar, wie hoch die Arbeitsbelastung von Lehrkräften derzeit sei und wie viele Stunden sie tatsächlich arbeiten, so die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). In Zusammenarbeit mit der Universität Göttingen will sie jetzt beides ermitteln. Ab dem 28. August sollen Berliner Lehrkräfte ein Jahr lang mit einer App ihre Arbeitszeit erfassen. Sie werden zudem zu ihrer Arbeitsbelastung befragt. Die Ergebnisse werden 2025 erwartet. Die »Jungle World« sprach mit Anne Albers, der Leiterin des Vorstandsbereichs Beamten-, Angestellten- und Tarifpolitik der GEW. Small Talk Von mehr...
Betten für Flüchtlinge in einer Turnhalle in Dresden
Inland Die Bundesregierung will das Budget für die psychosoziale Betreuung Geflüchteter kürzen

Bloß nicht durchdrehen

Die psychosoziale Betreuung von Flüchtlingen ist schon unterfinanziert, nun will die Bundesregierung zehn Millionen Euro kürzen. Von mehr...
Hoffentlich nur eine kurze Verschnaufpause in der U-Bahn und kein »karōshi«
Inland Studien zeigen, dass für viele ­Menschen Arbeitsbelastung und psychischer Druck steigen

Millionen beißen die Zähne zusammen

Eine neue Studie zeigt, dass die Arbeitsbelastung in Deutschland zugenommen hat. Dauerstress und psychischer Druck gehören für viele Menschen zum Arbeitsalltag, oft mit gesundheitlichen Folgen Von mehr...
Maximilian Schulz
Thema Maximilian Schulz, Sachverständiger, im Gespräch über den Wunsch nach einer liberaleren Sterbehilfe

»Sterbehilfe hat etwas Lebens­verlängerndes«

Keiner der beiden Vorschläge für einen gesetzlichen Rahmen der Sterbehilfe in Deutschland konnte im Bundestag eine Mehrheit gewinnen. Das Bundesverfassungsgericht hatte 2020 dem generellen »Verbot der geschäftsmäßigen Beihilfe« widersprochen und so eine Neuregelung erforderlich gemacht. Seither herrscht Rechtsunsicherheit. Interview Von mehr...
Einigen konnte sich der Bundestag auf mehr Hilfe für Suizidgefährdete, nicht aber auf eine Neuregelung des assistierten Suizids
Thema Das Scheitern der Gesetzentwürfe zur Sterbehilfe verlängert die Rechtsunsicherheit

Zurück zum Graubereich

Der Deutsche Bundestag konnte sich nicht auf eine gesetzliche Regelung der Sterbehilfe einigen. In seiner Fassung von 2015 verstößt der Paragraph 217 des Strafgesetzbuchs nach einem Urteil des Bundes­verfassungsgerichts gegen das Grundgesetz und ist somit nichtig. Von mehr...