Artikel über DDR

Innenhof der Leipziger Arbeitsanstalt um 1900
Small Talk Daniel Schuch, Initiativkreis Riebeckstraße 63, im Gespräch über einen neuen Lern- und Gedenkort in Leipzig

»Dreh- und Angelpunkt der NS-Verfolgungspolitik«

In der ehemaligen Arbeitsanstalt in der Riebeckstraße 63 im Leipziger Osten soll ein neuer Lern- und Gedenkort entstehen. Die Geschichte des Gebäudekomplexes ist eine von Unterdrückung und Gewalt – vom Kaiserreich über die NS-Zeit bis in die DDR. Der Initiativkreis Riebeckstraße 63 erforscht diese Geschichte und bereitet sie auf. Die »Jungle World« sprach mit Daniel Schuch über die Pläne der Initiative. Small Talk Von mehr...
Thema Armut ist keine Erklärung für die hohen Zustimmungswerte der AfD in Ostdeutschland

Schönhubers Witterung

Warum in Ostdeutschland die AfD dominiert. Kommentar Von mehr...
Menora des Jüdischen Kulturvereins Berlin
dschungel Eine Ausstellung in Berlin widmet sich dem jüdischen Leben in der DDR

Kein schöneres Land

Das Jüdische Museum Berlin widmet dem jüdischen Leben in der DDR eine Ausstellung. Zeitzeugen berichten, Dokumentationstafeln und Objekte informieren über weniger Bekanntes, doch der Antisemitismus und Antizionismus des realsozialistischen Deutschland kommt nur am Rande vor. Von mehr...
Generalmajor Ariel Sharon (stehend) und die israelische Ministerpräsidentin Golda Meir, 1973
Geschichte Erinnerung an den Beginn des Yom-Kippur-Kriegs gegen Israel vor 50 Jahren

Die Beinahe-Katastrophe

Im Yom-Kippur-Krieg 1973 entging Israel nur knapp seiner Vernichtung. Erinnerung an einen Krieg, den viele im Westen vergessen wollen und den die Israelis nicht vergessen können und dürfen. Von mehr...
Thomas Kuczynski zu Hause, vor einem riesigen Bücherregal
dschungel Nachruf auf den Wirtschaftshistoriker Thomas Kuczynski

Der Belesene

Eine Erinnerung an den Wirtschaftshistoriker Thomas Kuczynski, der im Alter von 79 Jahren gestorben ist. Von mehr...
Fotografie von Mahmoud Dabdoub aus den achtziger Jahren
dschungel Eine Ausstellung in Leipzig zeigt Künstler, die als Migranten in der DDR lebten

Sozialistischer Realismus und sozialistische Realität

Bis heute ist die Migration in die DDR ein unterbelichtetes Thema. Eine neue Ausstellung im Leipziger Museum der Bildenden Künste widmet sich nun erstmals der Kunst von Migrantinnen und Migranten, die in die DDR kamen – und offenbart dabei einen Alltag zwischen künstlerischem Schaffensdrang und virulentem Rassismus. Von mehr...
Ein Gegendemonstrant hält ein Schild mit der Aufschrift "Nie wieder! Keine Bühne der AfD" und einem Bild von Björn Höcke (AfD)
Thema Die AfD kann in Ostdeutschland an rassistische und völkische Einstellungen anknüpfen

Identitätspolitik Ost

Die AfD ist keine originäre Ostpartei, trifft in Ost­deutsch­land aber auf ein besonders günstiges gesellschaftliches Klima. Kommentar Von mehr...
Jella Haase spielt in der Netflix-Spionageserie »Kleo« eine ­tschekistische Agentin
Thema Die DDR dient als hippe Kulisse für Serien über die Wende

Streaming GDR

In einer Reihe neuer Serienproduktionen von »Kleo« bis »Sam – ein Sachse« werden retrotopische Klischeewelten der DDR entworfen. Sächselnde, oberlippenbärtige Jogginganzugträger sind Protagonisten von Spionagegeschichten und ulkigen Alltagsanekdoten. Von mehr...
Ehemaliges Lebensmittelgeschäft in Bahrendorf
Thema Ostdeutsche sind im Durchschnitt ärmer als Westdeutsche

Der Boom im Osten blieb aus

Menschen in Ostdeutschland sind bis heute öfter arm, werden schlechter bezahlt und haben weniger Eigentum als im Westen. Dazu haben auch politische Entscheidungen beigetragen, entscheidend war aber, dass eine umfassende Modernisierung der ostdeutschen Industrie nach der Wiedervereinigung keine Profite versprach. Von mehr...
Rückseite einer Jacke mit der Aufschrift "Natürliche Härte -  geboren im Osten"
Thema Die sogenannte Ostidentität hat neue Fürsprecher

Ostdeutsche Unschuld

Die Ehrenrettung des »Ossis« scheint ein neues Feld von Identitätspolitik zu werden. Einige Autoren wollen mit vermeintlichen »Fremdzuschreibungen« und Mythen über Ostdeutsche und die DDR aufräumen und fordern Wertschätzung der »Ostidentität«. Von mehr...
Alexander Pehlemann
dschungel Gespräch mit Alexander Pehlemann, Publizist, über den Magnetbanduntergrund der DDR

»Punk war Ausdruck eines innergesellschaftlichen Widerspruchs«

Seit einigen Jahren wächst das Interesse an Subkulturen und Punk im ehemaligen Ostblock. Anfang der neunziger Jahre war der Publizist und Gründer des Magazins »Zonic«, Alexander Pehlemann, mit diesem Interessenschwerpunkt noch ziemlich allein auf weiter Flur. Vor kurzem hat er den Sammelband »Magnetizdat DDR« mitherausgegeben, der den Magnetuntergrund der DDR unter die Lupe nimmt. Die »Jungle World« sprach mit Pehlemann über Kassetten als Demokratisierungsmedium und die Paranoia der DDR-Bürokratie. Interview Von mehr...
Christa Wolf und Heiner Müller
dschungel Sonia Combe forscht über Dissidenten in der DDR

Revanche in doppelter Hinsicht

Ein 2019 erschienenes Buch der französischen Osteuropahistorikerin Sonia Combe wirft ein neues Licht auf die Intellektuellen der ehemaligen DDR. So interessant die darin aufgestellten Thesen sind – hierzulande blieben die Reaktionen auf die nun erschienene deutsche Übersetzung verhalten. Von mehr...
Foto einer Frau in einem Hotelzimmer, beschriftet mit »Scheiß-Osten«
dschungel Die Dokumentation »Rebellinnen« porträtiert Künstlerinnen aus der DDR

Keine Bewegung

Der Dokumentarfilm »Rebellinnen« porträtiert drei Künstlerinnen der DDR, die es mit der Staatssicherheit zu tun bekamen – und trotzdem weiter Kunst machten. Von mehr...
Blick in einen Flur des Untersuchungshaftgefängnis des Ministeriums für Staatssicherheit in Berlin-Hohenschönhausen
Geschichte Der Kommunist Paul Merker setzte sich in der DDR für Israel ein

Kommunistische Minderheit

Paul Merker war ein führender Kommunist in der DDR und setzte sich für eine Entschädigung jüdischer Überlebender und den Staat Israel ein. Das bezahlte er mit Gefängnisaufenthalt und Ächtung. Von mehr...
»Meine Freundin Sybille«
dschungel Die Filme der Defa sind nun in den Mediatheken von ARD und MDR zugänglich

Wie Netflix für Linke

Zum 75. Geburtstag der Defa erfährt die Filmkunst der DDR späte Anerkennung. Die Online-Mediatheken der ARD, des MDR und der Bundeszentrale für politische Bildung sowie Filmfriend, das Video-on-Demand-Filmportal der öffentlichen Bibliotheken, machen ­zahlreiche Defa-Filme zugänglich. Für linke Cineasten gibt es großartige Werke zu entdecken, deren Themen auch über 30 Jahre nach dem Ende der DDR von allgemeiner Relevanz sind. Von mehr...