Artikel über DDR

trabi
Inland Wie der FDGB nach 1989 dem DGB wich

Die Schule des Sozialismus wird Sozialpartner

Die Jahre 1989/1990 markieren das Ende des Freien Deutschen Gewerkschaftsbunds. Dass es letztlich zu einer gesamtdeutschen Arbeitnehmervertretung unter dem Dach des DGB kam, war damals nicht so selbstverständlich, wie es im Rückblick scheint. Von mehr...
DefA1
dschungel »Coming Out« ist der erste Film über Homosexualität in der DDR

Die schwule Wende

»Coming Out«, der erste Film über Homosexualität in der DDR, feierte seine Premiere am Abend des Mauerfalls. Über die Schwulenbewegung im Osten und homosexuelle Melancholie. Von mehr...
Rote Graffiti
Thema Judith Braband, Bürgerrechtlerin, und Renate Hürtgen, Historikerin, im Gespräch über die Rolle von Frauen in der DDR-Opposition

»Ich will nach wie vor eine Revolution«

Renate Hürtgen war 1989 Mitbegründerin der Initiative für Unabhängige Gewerkschaften (IUG). Heiner Müller verlas den von ihr verfassten Aufruf während der vom DDR-Fernsehen über­tragenen Demonstration auf dem Berliner Alexanderplatz am 4. November 1989. Die Bürgerrechtlerin Judith Braband war seit 1989 Mitglied des Unabhängigen Frauenverbandes (UFV) und erste Geschäftsführerin der Vereinigten Linken (VL). Mit der »Jungle World« sprachen beide über feministische ­Perspektiven auf die Wendezeit, Westfrauen und die ­Bedeutung von Lohnarbeit für Emanzipation. Interview Von mehr...
Krusta
Lifestyle Lange unterschätzt: Die Küche der DDR hat heute noch ihre Fans

Einfach, heiß und deutsch

30 Jahre nach der Wende ist nicht mehr viel übrig vom kulinarischen Erbe der DDR. Eine Erkundung ostdeutscher Kochtöpfe. Von mehr...
Lenin
Thema Die Wende brachte nur Deutschland für alle

Lambada für Lenin

Als die Mauer fiel, war ich 14 und für einen Familiengeburtstag zum Schnittchenschmieren verdonnert worden. Im Radio lief »Lambada«.

Von mehr...
Berlin Brandenburger Tor
Thema Über rechte Vereinnahmungsversuche des ostdeutschen Wendeherbstes und warum die Linke daran nicht ganz unschuldig ist

Aufbruch und Einverleibung

Die extreme Rechte reklamiert immer wieder die Tradition des ost­deutschen Wendeherbstes für sich. Wie kann eine ursprünglich von linken Oppositionellen inspirierte Bewegung so von Reaktionären und Nationalisten vereinnahmt werden? Von mehr...
Trabi
Inland Die Psychiatriegeschichte der DDR ist nur bruchstückhaft aufgearbeitet

Zwangsbehandelt in der Hölle

Das Entschädigungsverfahren für Menschen, die als Minderjährige in Psychiatrie- und Behinderteneinrichtungen der DDR misshandelt wurden, ist eingerichtet. Die realsozialistische Psychiatriegeschichte wurde bislang jedoch lediglich bruchstückhaft aufgearbeitet. Von mehr...
DDR
Sport Frauenfußball in der DDR

Unweibliche Treterei

Die Veränderungen des Jahres 1968 machten auch zuvor Undenkbares möglich: Frauen durften plötzlich Fußball spielen. Von mehr...
d12-13#48
dschungel Kunst in der DDR

Gefühlt ein Volk

Die wirtschaftliche Integration der Ostdeutschen ist bis heute nicht gelungen. Mit Kolonialismus hat das aber nichts zu tun. Von mehr...
Interview Dietmar Wolf, Mitbegründer der Unabhängigen Antifa Ostberlin, im Gespräch über Antifaschismus in der DDR

»Der DDR-Antifaschismus war lediglich ein staatlich verordneter«

Dietmar Wolf war in der linken DDR-Opposition aktiv und Mitbegründer der Unabhängigen Antifa Ostberlin. In diesem Herbst jährt sich zum 30. Mal die Gründung der Unabhängigen Antifa in verschiedenen Städten der DDR. Daran erinnert ein Buch mit dem Titel »30 Jahre Antifa in Ostdeutschland«, das kürzlich im Verlag Westfälisches Dampfboot erschienen ist (»Jungle World« 30/2017). Wolf ist bis heute Mitherausgeber und Redakteur der Zeitschrift »telegraph«. Wegen seiner antifaschistischen Tätigkeit will er kein Foto von sich veröffentlicht sehen. Am 30. September wird er ab 19 Uhr im FAU-Lokal in der Grünthaler Straße 24 in Berlin über die Geschichte der Unabhängigen Antifa in der DDR berichten. Interview Von mehr...
Lifestyle Die meisten DDR-Oppositionellen strebten einen demokratischen Sozialismus an. So auch die Ostberliner »Kirche von Unten«

Wunder gibt es immer wieder

Vor 30 Jahren gründeten libertäre junge Menschen in Ostberlin die oppositionelle Gruppe »Kirche von Unten«. Im historischen Verständnis der Bundesrepublik bleibt meist ausgespart, dass die meisten DDR-Oppositionellen einen demokratischen Sozialismus anstrebten. Von mehr...
Arafat&Honny
Thema Antizionismus in der DDR

Das Dogma des Antizionismus

Die staatliche Politik der DDR verfolgte einen strikt antiisraelischen Kurs. Nach dem Sechstagekrieg radikalisierte sich diese Haltung. Von mehr...
Castro-Honny
Lifestyle In der DDR gab es zahlreiche rassistische Angriffe, die SED wollte davon nichts wissen

Der Erste Sekretär wusste von nichts

Die Zahl der rassistischen Angriffe in der DDR war hoch, genau wie die der Neonazis. Die Staatsführung leugnete das Problem – mit Folgen, die bis in die Gegenwart reichen. Von mehr...
dschungel Die Architektur des Berliner Stadtteils Marzahn

Kantig und praktisch

Der Berliner Stadtteil Marzahn gilt als exemplarisch für die Plattenbauweise der DDR. Dabei hat Marzahn in den 35 Jahren seines Bestehens keine typische Ent­wick­lung genommen. Nachdem der Stadtteil binnen kürzester Zeit seinen Auf- und Ab­bau erlebt hat, könnte schon bald der Weiterbau folgen. Von mehr...