Beiträge zu Hamburg

Prostituierte im Hamburger Gängeviertel, ca. zwanziger Jahre
2025/34 dschungel Kein Bock auf Moskau – die Kommunistin Ketty Guttmann setzte sich für Prostituierte ein, statt der Partei nach dem Mund zu reden

Widerständig und widersprüchlich

Mit ihrer Zeitschrift »Der Pranger« versuchte Ketty Guttmann im Hamburg des frühen 20. Jahrhunderts, die Prostituierten zu organisieren. Später galt sie als radikale Kritikerin der sowjetischen Zustände. Nun ist eine Biographie der fast vergessenen Feministin und Kommunistin erschienen.
Fahnenschwingender Aktionismus. Junge Menschen mit einschlägigen Utensilien am 1. Mai in Hamburg
2025/30 Disko ML-Gruppen treten in Hamburg wieder vermehrt in Erscheinung

Rotes Reenactment

Es war lange ruhig um sie, doch auch in Hamburg werden die roten Gruppen merkbar reger. Sie kommen mit Hammer und Sichel, viel Fahnenstoff und einfachen Antworten auf die Herausforderungen einer deregulierten, von Vereinzelung und Konkurrenz geprägten Gesellschaft.
Religiös obdachlos. Am 19. Juli demonstrierten Hunderte in Hamburg für die Wiedereröffnung der Blauen Moschee
2025/30 Inland Islamisten fordern die Wiedereröffnung der sogenannten Blauen Moschee in Hamburg

Religiöse Obdachlosigkeit am Alsterufer

Ein Jahr nach der Schließung durch das Bundesinnenministerium demonstrierten Hunderte für die Wiedereröffnung der sogenannten Blauen Moschee am Hamburger Alsterufer. Die Teilnahme blieb weit hinter den Erwartungen zurück. Exiliraner organisierten einen Gegenprotest.
Sollte Frauen- und Schwulen­hasser im Rap ärgern. Der Song »Schwule Mädchen« von 2001, hier ein Ausschnitt aus dem Songcomic von ­Noëlle Kröger
2025/29 dschungel Der Songcomic »Schwule Mädchen Sondereinheit« über Lieder von Fettes Brot

Jungle+ Artikel Seltener Eklektizismus

Zehn Songs der Hamburger HipHop-Band Fettes Brot wurden für den Band »Schwule Mädchen Sondereinheit« zu Songcomics verarbeitet. Obwohl die Lieder auf den ersten Blick durch ihren Humor bestechen, haben die Zeichner:innen vor allem die melancholischen Momente im Werk der Band stark gemacht.
Strraßenbahn mit Rasengleisbett, drumherum viel Grün
2025/29 Thema Wolfgang Dickhaut, Wasseringenieur, im Gespräch über Städtebau im Klimawandel

Jungle+ Artikel »Der Klimawandel ist spürbar«

Städte sind vom hitzebedingten Klimawandel derzeit besonders betroffen. So gedankenlos, wie man bisher mit Beton und Stein vorgegangen ist, könne man nicht weitermachen, sagt der Wasseringenieur Wolfgang Dickhaut im Gespräch mit der »Jungle World« und erklärt, wie sich Städte dem Klimawandel anpassen können.
Schlange stehen. Etwa 300 Berliner gingen am 17. Juni demonstrativ im Spreekanal schwimmen
2025/28 Inland Ein Verein fordert die Aufhebung des Schwimmverbots in der Spree

Schwimmen statt Schwitzen

Dieser Sommer wird überdurchschnittlich heiß; Zeit also, das Schwimm­verbot in der Berliner Spree aufzuheben? Die Wasserqualität ließe es jedenfalls zu und an bestimmten Stellen wäre es auch sicher genug. Beim Zugang zu innerstädtischen Flüssen geht es freilich nicht nur ums Schwimmen, sondern auch um eine gerechte Stadtnutzung.