Artikel über Rassismus

Aktivisten versuchten am 2. Februar in Berlin, die Anti-AfD-Proteste für ihren Hass auf Israel zu vereinnahmen
Inland Der Minimalkonsens auf den Anti-AfD-Protesten reicht nicht aus

Vielfältig rechts

Bei den Anti-AfD-Protesten begegnen einem sehr unscharfe Begriffe von »rechts«. Das führt mitunter dazu, dass man an der Seite anderer Unsympathen demonstriert. Von mehr...
Die Welt nach der Vorstellung des Youtube-Kanals der AfD: Nichts ist wie es scheint
Inland Die AfD sieht sich als Opfer einer Medienverschwörung

Der Kampf gegen die Wahrheit

Die Proteste gegen die AfD reißen nicht ab. Die extreme Rechte sieht sich als Opfer einer Verschwörung und pflegt das Feindbild der angeblich manipulierten etablierten Medien. Von mehr...
AfD in der Teetasse versenken. Aber was ist eigentlich mit dem demokratischen Rassismus der Mitte? Frankfurt am Main, 5. Januar
Inland An der Bezahlkarte für Geflüchtete stört sich bei den Anti-AfD-Demonstrationen kaum jemand

Es macht einen Unterschied, wer ausgrenzt

Die Einführung der Bezahlkarte für Asylbewerber ist ein Angriff auf die Selbstbestimmung und Würde geflüchteter Menschen. Hier zeigt sich beispielhaft, wie sehr die AfD trotz aller Proteste zu Deutschland gehört. Kommentar Von mehr...
Keine Chance auf Weltflucht. Peaches wird im Schaumbad interviewt (»Teaches of Peaches«)
dschungel Neues von Peaches, Haruki Murakami und Zackiboy

Flucht in die Zeitschleife

Popkolumne. Die »Teaches of Peaches« auf der Berlinale. Und: Haruki Murakami ist nicht der Einzige, der Ideen recycelt. Die Summens Von mehr...
»Schwarze Menschen als Opfer des Nationalsozialismus«. Pierrette Herzberger-Fofana vor einer der Ausstellungstafeln
Small Talk Tim Müller, Verband Deutscher Sinti und Roma Baden-Württemberg, im Gespräch über eine Ausstellung zur Verfolgung schwarzer Menschen im Nationalsozialismus

»Diesen Menschen wurde großes Unrecht angetan«

In Mannheim ist im Kulturzentrum Romno Kher des Verbandes Deutscher Sinti und Roma Baden-Württemberg (VDSR-BW) noch bis zum 22. Februar eine Ausstellung über das Leben und die Verfolgung schwarzer Menschen im Nationalsozialismus zu sehen. Kuratiert wurde die Ausstellung von der Europaabgeordneten Pierrette Herzberger-Fofana (Grüne), die sich schon lange mit schwarzen Menschen als vergessenen Opfern des Nationalsozialismus beschäftigt. Die Nationalsozialisten ermordeten etwa 3.000 schwarze Menschen. Die »Jungle World« sprach mit Tim Müller, dem wissenschaftlichen Leiter des VDSR-BW, über die Solidarität unter den Opfergruppen des Nationalsozia­lismus. Small Talk Von mehr...
Angstlust am Untergang. Traditionalisten haben einen Hang zur Apokalypse; diese zeigt ein Gemälde von John Martin, entstanden 1851-53
dschungel Mark Sedgwick klärt in seinem neuen Buch »Traditionalism« über den Traditionalismus auf

Philosophisch angehauchter Rechtsextremismus

Der seit etwa 100 Jahren existierende, gegen die Moderne gerichtete Traditionalismus wird immer wichtiger in der Neuen Rechten. Der britische Historiker Mark Sedgwick hat kürzlich mit »Traditionalism. The Radical Project for Restoring Sacred Order« ein Buch vorgestellt, das den Traditionalismus vor allem als Philosophie zu verstehen versucht. Von mehr...
»Krasse Projektionsfläche«. Kundgebung mit riesiger Palästinafahne am Holocaust-Gedenktag in Berlin
Inland Eine neue linke Gruppe in Berlin will den Islamismus bekämpfen

Im Dunkeln tappen

Eine Linke, die Islamismus bekämpft – vergangene Woche wurde in Berlin diskutiert, wie so etwas aussehen könnte. Von mehr...
Klaus von Lampe
Interview Klaus von Lampe, Kriminologe, im Gespräch über Begriff und Realität der Clan-Kriminalität

»Es geht um nicht legitimierte Machtstrukturen«

Der Begriff der Clankriminalität ist umstritten. Die einen sehen in ihm die Beschreibung eines Phänomens der organisierten Kriminalität, andere einen Mythos, der Menschen unter einen oft rassistischen Generalverdacht stellt. Die »Jungle World« sprach mit dem Krimino­logen Klaus von Lampe über die Verwendung des Begriffs und die Kritik an ihm. Interview Von mehr...
Kein schönes Wohnen. Eine Flüchtlingswohnung in Athen
Inland In der Debatte über sogenannte Pull-Faktoren erlischt auch das letzte Fünkchen Anstand

Das Märchen von den Pull-Faktoren

Deutschland diskutiert über sogenannte Pull-Faktoren. Für Flüchtlinge soll der Anreiz, nach Deutschland zu kommen, minimiert werden. Mit den eigentlichen Fluchtursachen hat das wenig zu tun, aber es macht die Lebensbedingungen der betroffenen Menschen noch miserabler. Von mehr...
Auf den Kopf gestellt. Xenophobe Demonstration in Dublin, 23. November
Ausland Auslöser und Ursachen der Riots von irischen Rechtsextremen

Der Schock von Dublin

Die heftigen ausländerfeindlichen Riots, die die irische Hauptstadt Dublin Ende November erschütterten, haben verdeutlicht, dass auch in Irland rechtsextreme Gruppen stärker werden. Von mehr...
Parallelgesellschaft mit Deckenstuck. Wohnhäuser im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel
Inland Politiker fordern eine Begrenzung des Migrantenanteils in Stadtvierteln und Schulen

Es lebe die Spaltung

Politiker von FDP und CDU fordern, den Migrantenanteil in Stadtvierteln zu begrenzen. Ernst nehmen muss man das nicht, soziale Segregation ergibt sich aus dem unregulierten Wohnungsmarkt wie von selbst und sie entspricht den Interessen der Gutverdienenden. Von mehr...
Gegendemonstranten halten am Rande der Pegida-Kundgebung ein Transparent mit der Aufschrift »Björn Höcke ist ein Nazi«. Dresden, 6. November
Antifa Die meisten flüchtlingsfeindlichen Demonstrationen finden in Sachsen statt

Sachsen mobilisiert

Pegida verliert an Mobilisierungskraft, in Sachsen gibt es aber weiterhin so viele rechtsextreme Demonstrationen wie nirgends sonst in Deutschland. Seit diesem Jahr versuchen Rechtsextreme wieder vermehrt, Menschen mit ausländerfeindlichen Themen zu mobilisieren. Von mehr...
Sonnenallee-Straßenschild mit "Free Palestine"-Aufkleber, 24. Oktober
dschungel Auf der Sonnenallee herrscht keine Meinungsfreiheit mehr – glaubt man einem offenen Brief

Where the sun doesn’t shine

Seit dem von der Hamas begangenen Massaker werden wieder munter offene Briefe verfasst – die in der Regel aber Israel kritisieren. Einer von ihnen ist besonders perfide, legt er doch nahe, dass die antisemitischen und gewalttätigen Ausschreitungen auf der Sonnenallee in Berlin-Neukölln eigentlich »Trauerbekundungen« seien, während die einschreitende Polizei den Kiez »besetzt« halte. Von mehr...
Die Antifa ist drangeblieben. Demonstranten vor dem Eingang des Oberlandesgerichts in Koblenz im November 2022
Inland Nach 32 Jahren hat die Polizei den Mord an Samuel Yeboah aufgeklärt

Der Sumpf von Saarlouis

1991 wurde Samuel Yeboah durch einen Brandanschlag auf eine Flüchtlings­unterkunft in Saarlouis ermordet. Nun ist ein bekannter Nazi deswegen verurteilt worden. Der Prozess zeigte, wie gleichgültig die Polizei damals mit dem Fall umging. Etliche Brandanschläge aus der Zeit wurden nie aufgeklärt. Von mehr...
Das ehemalige Bürogebäude im Prenzlauer Gewerbegebiet, das eine Flüchtlingsunterkunft werden soll
Inland In Prenzlau scheiterte ein Bürgerbegehren gegen ein Flüchtlingsheim aus formalen Gründen

Direkt vom Volk

Die AfD und ihr Umfeld gehen immer öfter mit lokalen Bürger­begehren gegen Flüchtlingsheime vor. Im brandenburgischen Prenzlau scheiterten sie damit, allerdings nur aus formalen Gründen. Von mehr...