Beiträge zu Künstliche Intelligenz KI

Robert Herr
2026/33 Interview Interview mit KI-Forscher

»Das Schlimmste ist ein Aus­sterben der Menschheit«

KI-Modelle werden immer schneller und besser. Bereits jetzt zeigen manche ein Verhalten, vor dem Experten seit Jahren warnen. Die »Jungle World« sprach mit Robert Herr vom Machine Intelligence Research Institute über die Gefahren, die von einer Super-KI ausgehen könnten, und darüber, warum es Regulierungen braucht.
I bought this before Elon went crazy Tesla
2026/29 dschungel Wie der »Muskismus« zur bestimmenden Ideologie wurde

Jungle+ Artikel Ritt durch den Größenwahn

Als »Muskismus« beschreiben die Autoren Quinn Slobodian und Ben Tarnoff in ihrem gleichnamigen Buch die Vorgehensweise von Elon Musk, unter anderem den Staat als Beute zu behandeln – diese Ideologie dominiere den Sektor digitaler Technologie allgemein. Während das Buch insgesamt lesenswert ist, bleiben einige Themen auf der Strecke.
James Joyce um 1918
2026/28 Disko Disko Künstliche Intelligenz und Kreativität

Die Literatur ist tot, es lebe die Literatur

Die Künstliche Intelligenz mag den Markt für mittelmäßige Literatur alsbald übernehmen und womöglich die bisherige Infrastruktur von Publikation und Verbreitung überflüssig machen. Menschengemachte Literatur, die sich anderweitig oder eben gar nicht mehr zu Markte tragen muss oder kann, wird fortbestehen.
Michael W. Clune
2026/26 Thema Michael Clune, Autor, im Gespräch über KI-Programme an Universitäten

»Junge Leute sind skeptisch gegenüber KI«

KI-Programme sollen an Schulen und Universitäten in den USA im Unterricht eingesetzt werden. Der Autor und Literaturwissenschaftler Michael Clune findet das verheerend. Die »Jungle World« sprach mit ihm darüber, warum er sich eine Protestbewegung gegen KI wünscht.
Roboter sitzen vor Kameras im Setting einer TV-Talkshow
2026/26 Thema Die Motive der Propaganda für den KI-Einsatz in den Medien

Jungle+ Artikel Fit werden für die Textmaschine

Regierungsvertreter und auch der Vorsitzende des Springer-Konzerns, Mathias Döpfner, ­veröffentlichen KI-generierte Texte als eigene und fordern den allgemeinen KI-Einsatz in der Öffentlichkeit. Sie folgen damit den Imperativen einer Gesellschaft, in der Texte Gedanken nicht mehr ausdrücken, sondern nur noch halbwegs überzeugend nachahmen müssen.