Anders als oft angenommen schweigt die antizionistische Linke nicht zu den derzeitigen Protesten im Iran. Eine einheitliche Position vertritt sie allerdings nicht. Im Gegenteil, das Thema führt bereits zu Konflikten, auch wenn keine Gruppe sich zur bedingungslosen Solidarität mit den Iranerinnen und Iranern bekennt.
Es war lange ruhig um sie, doch auch in Hamburg werden die roten Gruppen merkbar reger. Sie kommen mit Hammer und Sichel, viel Fahnenstoff und einfachen Antworten auf die Herausforderungen einer deregulierten, von Vereinzelung und Konkurrenz geprägten Gesellschaft.
Am 14. Mai klettern ein paar Leute auf den Balkon der Roten Flora in Hamburg und inszenierten für wenige Minuten eine symbolische Besetzung des autonomen Zentrums. In einer Erklärung berufen sie sich auf die vermeintliche antiimperialistische Tradition aus der Zeit der Besetzung des Hauses.
Nach 29 Jahren verlässt die Verlegerin Ilona Bubeck den lesbisch-schwulen Querverlag. Die »Jungle World« traf sie auf einen Tee im Berliner Café Bilderbuch.
Russland und China fordern die westlichen Staaten heraus, die ihrerseits vom Kampf der Demokratien gegen den Autoritarismus sprechen. Was sind die Ursachen dieser Konflikte und worum geht es bei ihnen? Beginn einer neuen Disko-Reihe.
Der Genozid von Srebrenica wurde auch von Teilen der deutschen Linken lange relativiert. 25 Jahre nach den Massakern wäre es an der Zeit für eine Aufarbeitung.