Beiträge von Markus Ströhlein

Motörhead 1981 in New York City
2026/04 dschungel Wie Motörhead erst gescholten und dann geliebt wurden

Jungle+ Artikel Der Wichser mit den Sprüchen

Eine Biographie über Motörhead? Eigentlich hat Sänger und Bassist Lemmy Kilmister in seinen 2002 erschienenen Memoiren bereits alles gesagt, doch der Journalist Frank Schäfer legt nun mit »Motörhead – die lauteste Band der Welt« nach – und beschreibt, wie die Band vom Schmuddelkind zum Liebling des Kulturbetriebs avancierte.
Motive einer Rekrutierungs­kampagne des britischen Militärs, 2019
2026/02 dschungel »Generation Snowflakes« bei der Armee – Alexander Edmonds, Medizin­ethnologe, im Gespräch über Strategien bei der Rekrutierung

Jungle+ Artikel »Das Militär muss vulnerable Soldaten rekrutieren, weil es sie braucht«

Ältere halten die Generation Z oft für zu weich für den Kriegsdienst. Auch viele der Jungen selbst lehnen ihn ab. Das britische Militär reagierte darauf 2019 mit einer Kampagne: »Snowflakes – your army needs you and your compassion«. Psychische Verletzlichkeit ist ein bedeutendes Thema für die britischen Streitkräfte geworden, sagt dazu der Medizin­ethnologe Alexander Edmonds. Ein Gespräch über Fürsorge, Überwachung und die Rolle von Armut bei der Rekrutierung.
Eva Braun bei der Gymnastik
2025/42 Interview Stewart Home, Buchautor, im Gespräch über die nationalistischen und faschistischen ­Anfänge von Yoga

Jungle+ Artikel »In Indien kopierte man nur ein westliches Trainingssystem«

Om, Namasté und Shanti: Yoga ist die alltägliche Dosis wohltuender Spiritualität, die den Außer-sich-Geratenen mit der ganzen Weisheit einer 5.000 Jahre alten Tradition einen Moment des Zu-sich-Kommens im tagtäglichen Hamsterrad ermöglicht – so zumindest die Selbstdarstellung. Im Gespräch mit der »Jungle World« räumt Stewart Home mit den Mythen rund um das moderne Yoga auf und zeigt, dass dessen Ursprünge vielmehr im indischen Nationalismus liegen und seine Verbreitung im Westen vornehmlich durch Faschisten im frühen 20. Jahrhundert erfolgte.
Tommy Shelby (Cillian Murphy) läuft durch eine winterliche Hafenszenerie
2025/39 dschungel Netflix-Serie als Stadt-Marketing – »Peaky Blinders« romantisiert das kriminelle Imperium, das Birmingham im Griff hatte

Es ist ihre Stadt

Elegante Typen mit Schiebermütze, die sich mit Nachdruck für Umverteilung von oben nach unten einsetzen und schon mal Gnade vor Unrecht ergehen lassen: Die Erfolgsserie »Peaky Blinders« romantisiert das kriminelle Imperium, das Birmingham Anfang des 20. Jahrhunderts im Griff hatte. Die berüchtigte Bande ist zum Sinnbild aufbegehrender Jugendkultur geworden.
Der Querfrontkomiker Dieter Hallervorden wirkt nicht erst seit neulich ziemlich verstrahlt
2025/26 Inland Die Verlogenheit des deutschen Pazifismus

Fleißarbeit

Die deutsche Öffentlichkeit echauffiert sich darüber, dass der Bundeskanzler Israels Präventivschlag im Iran als »Drecks­arbeit« bezeichnet hat; nicht aber über die Bedrohung, die vom iranischen Regime ausgeht und an der die Bundes­republik nicht ganz unschuldig ist.
Andreas Püttmann
2025/22 Thema Ein Gespräch mit dem ehemaligen Christdemokraten Andreas Püttmann über den Konservatismus in der Union

Jungle+ Artikel »Der toxische Konservatismus war nie ganz weg«

Dass die Union immer weiter nach rechts rückt, wird derzeit vor allem aus den Reihen der christlichen Parteimitglieder kritisiert. Die »Jungle World« sprach mit dem Merz-Kritiker und früheren CDU-Mitglied Andreas Püttmann über die Machtverschiebung zwischen Christdemokraten und Konservativen in der Partei.
Henriette Quade
2024/44 Interview Henriette Quade, Landtagsabgeordnete in Sachsen-Anhalt, im Gespräch über Antisemitismus in der Linkspartei

Jungle+ Artikel »Nichts anderes als Problemverleugnung«

Beim Bundesparteitag in Halle am vorvergangenen Wochenende gelang es der Führung der Linkspartei, einen Kompromissantrag zum Gaza- und Libanon-Krieg sowie zur Frage des Antisemitismus mit großer Mehrheit durchzubringen. Doch nicht alle Mitglieder akzeptieren die Zugeständnisse, die israelfeindlichen Gruppen darin gemacht wurden, auch Henriette Quade trat aus der Partei aus. Die »Jungle World« sprach mit ihr über Antisemitismus in der Linken und die Frage, ob sich die Linkspartei populistischer Methoden bediene.
Sineb el-Masrar
2024/27 Thema Sineb el-Masrar, Autorin, im Gespräch über Islamismus als Ausdruck eines Generationskonflikts

Jungle+ Artikel »Der Islamismus macht sich in den Familien breit«

In Deutschland wird meist erst dann über Islamismus gesprochen, wenn es Terroranschläge und Tote gibt. Die »Jungle World« sprach mit Sineb el-Masrar darüber, wie sich der Islamismus im Alltag der Menschen äußert und welche Rolle er in muslimischen Familien, auch in Hinblick auf Generationskonflikte, spielt.