Artikel von Holger Pauler

Studenten tragen Bücher jüdischer Schriftsteller zum Scheiterhaufen
dschungel Jörg Osterlohs Studie »Ausschaltung der Juden und des jüdischen Geistes. Nationalsozialistische Kulturpolitik 1920-1945«

»Wer deutschen Blutes ist«

Der Historiker Jörg Osterloh untersucht die »Ausschaltung der Juden und des jüdischen Geistes« aus Wissenschaft, Kunst und Medien durch die Nationalsozialisten in seiner gleichnamigen Studie. Die Entfernung der Juden aus dem Kulturleben war auch der Versuch, sie aus dem Bewusstsein der Bevölkerung verschwinden zu lassen. Von mehr...
Sechs der Puddingattentäterinnen und -attentäter der Kommune 1 auf einer Pressekonferenz in Berlin am 7. April 1967
Inland Geschichte und Kritik der Spaßguerilla

Der Clown ist tot

Die Spaßguerilla der sechziger Jahre wollte die bürgerlich-kapitalistische Gesellschaftsordnung kaputtlachen. Doch ihre antiautoritäre Revolte scheiterte. Von mehr...
Fritz Bauer bei einem Vortrag
dschungel Interview mit Katharina Rauschenberger zu Fritz Bauer

»Die Selbstkritik des Einzelnen«

Die Ahndung der nationalsozialistischen Verbrechen war für die Achtundsechziger wie für Fritz Bauer ein zentrales politisches Anliegen. Die Historikerin Katharina Rauschenberg erklärt, was die Studentenbewegung und den Juristen einte und was sie trennte. Interview Von mehr...
Herbert Marcuse diskutiert mit einem Studenten
dschungel Wiederveröffent­lichung von Herbert Marcuses Studie »Vernunft und Revolution«

Marx’sche Theorie und Hegels Beitrag

Anlässlich des 250. Geburtstags von Georg Wilhelm Friedrich Hegel wird Herbert Marcuses Schrift »Vernunft und Revolution« wieder aufgelegt, in der dieser den Einfluss Hegels auf das Marx’sche Werk untersucht. Von mehr...
Bücherregal
dschungel Die Buchreihe »Exil«

Erste Reihe rechts, gleich neben Kubitschek

In der vom Dresdner Buchhaus Loschwitz herausgegebenen Buchreihe »Exil« wird neurechter Kulturpessimismus gepflegt. Von mehr...
dschungel Christian Meyer untersucht den Begriff des Privaten im Nationalsozialismus

Aus einem Reich ohne Wände

Auf der Grundlage autobiographischer Aufsätze deutscher Emigranten zeigt Christian Meyer in seiner Studie »(K)eine Grenze«, dass es im Nationalsozialismus zu einer zentralen sprachlichen Praxis wurde, zwischen Privatem und Politischem zu unterscheiden. Von mehr...
dschungel Vor 100 Jahren fand der Kapp-Putsch statt

»Sammeln von Männern, um Soldaten daraus zu machen«

Vor 100 Jahren: Kurz nach ihrer Gründung wurde die Weimarer Republik von Rechtsextremen bedroht. Im März 1920 zettelten die Feinde der ersten Republik einen Staatsstreich an. Der Kapp-Putsch scheiterte zwar, doch die Nationalsozialisten profitierten politisch davon. Von mehr...
dschungel Interview mit Hannes Heer über die großen Geschichtsdebatten in Deutschland

»Es ist eine Sisyphusarbeit«

Die deutsche Nachkriegsgesellschaft habe sich bei der Analyse der NS-Zeit für eine Politik der Amnestie und Amnesie entschieden, konstatieren Sie.

Interview Von mehr...
Antifa Der Anwalt Björn Clemens musste wegen seiner rechtsextremen Verbindungen einen Karnevalsverein verlassen

Narren gegen Nazis

Der Anwalt Björn Clemens musste aus einem Karnevalsverein austreten. Dem war seine rechtsextreme Betätigung zu viel. Von mehr...
pollock strand
dschungel Rezension der Biographie über Friedrich Pollock

In Horkheimers Schatten

Philipp Lenhard legt die erste Biographie Friedrich Pollocks vor und erzählt das Leben der grauen Eminenz der Frankfurter Schule. Von mehr...