Beiträge zu Kommunalwahlen

Hamza Howidy
2026/19 Interview Hamza Howidy, Autor aus Gaza, im Gespräch über die Kommunalwahlen und die Lage in dem Küstenstreifen

»Die Parteien der Palästinenser sind eine Last«

In seinem autobiographischen Buch »Muscheln am Strand von Gaza« erzählt Hamza Howidy vom Aufwachsen im Gaza-Streifen der nuller Jahre, Kämpfen zwischen Fatah und Hamas sowie seiner Flucht vor der Hamas-Herrschaft. Howidy wirbt für einen differenzierten Blick auf den Nahen Osten und positioniert sich gegen Antisemitismus und Islamismus. Die »Jungle World« sprach mit dem Autor über die palästinensischen Kommunalwahlen sowie die Lage im Gaza-Streifen.
Zuschauer bei einer Wahlkampfveranstaltung der Bürgermeisterkandidatin Sarah Knafo (Reconquête)
2026/08 Antifa Die »Schwarzen Schafe« des Rassemblement national

Le Pen erwartet das Urteil

Der rechtsextreme Rassemblement national kann sich bei den französischen Kommunalwahlen im März gute Chancen ausrechnen, nur in Paris wird er von der noch extremeren Partei Reconquête ausgestochen. Derweil endete die Verhandlung im Berufungsverfahren gegen Marine Le Pen.
Der letzte rote Fleck in postindustrieller Landschaft
2025/39 Ausland NRW-Kommunalwahl – im Ruhrgebiet ist die AfD auf dem Vormarsch

Rot ist Geschichte

Nach den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen freut sich, wer eigentlich kaum Grund zur Freude hat. CDU und SPD etwa geben sich trotz historisch schlechter Ergebnisse optimistisch. Auch die Grünen glauben, den Vormarsch der AfD aufgehalten zu haben. Doch das Ruhrgebiet, einst eine sozialdemokratische Hochburg, nähert sich ostdeutschen Verhältnissen an.
»Der Brandmauerfall hat begonnen«, jubilieren AfD-Politiker. Demonstration gegen rechts in Lübben (Brandenburg), 27. Februar
2024/30 Antifa In ostdeutschen Kommunen gibt es kaum noch Abgrenzung zur AfD

Die Stimmen der anderen

Im Osten des Landes schwindet nach den Kommunalwahlen die Abgrenzung zur AfD. In mehreren Kommunen wurden Politiker der Partei mit den Stimmen anderer in Ämter gewählt. Immer deutlicher sprechen sich vor allem Christdemokraten und sogar vereinzelt zivilgesellschaftliche Akteure nicht mehr gegen eine kommunale Zusammenarbeit mit den Rechtsextremen aus.