Artikel über Kolumbien

Proteste in Bogotá 29. Juli
Ausland Zwei wegweisende Urteile gegen Straflosigkeit in Kolumbien

Urteile gegen die Straflosigkeit

In Kolumbien geben derzeit zwei Gerichtsurteile aus dem Ausland Anlass zur Hoffnung. Das eine richtet sich gegen sexuelle Gewalt gegen Frauen und Terror gegen Journalistinnen, das andere gegen das »symbiotische« Verhältnis zwischen Paramilitärs und Armee. Von mehr...
Am 28. Juni liefern sich Demonstranten in Bogota ein Gefecht mit der Polizei
Interview Im Gespräch mit der Soziologin Sara Tufano über die Proteste in Kolumbien

»Die Regierung bietet nur Chancenlosigkeit«

Die Proteste in Kolumbien haben sich mittlerweile etwas abgeschwächt, dauern aber auch nach fast zwei Monaten noch an. Auslöser war eine geplante Steuerreform, die vor allem ärmere Menschen belasten sollte. Im Interview spricht die Soziologin Sara Tufano über die politischen und historischen Hintergründe der Proteste. Interview Von mehr...
Ausland Proteste und Polizeigewalt in Kolumbien

Popayán, Cali, Bogotá – die Proteste gehen weiter

In Kolumbien finden weiterhin landesweit Demonstrationen statt. Zwar zeigt sich die Regierung mittlerweile verhandlungsbereit, doch die Protestierenden sind misstrauisch. Das liegt auch an der Brutalität der Ordnungskräfte. Von mehr...
Kolumbien
Ausland Proteste bringen den kolumbianischen Präsidenten Iván Duque in Bedrängnis

Duque in der Defensive

Die Proteste in Kolumbien reißen nicht ab. Längst geht es nicht mehr gegen die Steuerreform, sondern gegen die Regierung von Präsident Iván Duque, die das Land in eine Krise geführt hat. »Weg mit Duque« ist eine zentrale Parole. Von mehr...
Jineth Bedoya Lima
Interview Im Gespräch mit Jonathan Bock, Generaldirektor der Stiftung für die Pressefreiheit, über das Versagen der kolumbianischen Justiz beim Schutz von Journalisten

»Die Mörder haben kaum etwas zu befürchten«

Vor dem Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte prozessiert Jineth Bedoya Lima, die im Jahr 2000 mutmaßlich von Angehörigen einer paramilitärischen Gruppe entführt, vergewaltigt und gefoltert wurde, gegen den kolumbianischen Staat. Ihr Fall ist einer von vielen, in einigen Regionen ist Berichterstattung nicht mehr möglich. Interview Von mehr...
Portrait Bevölkerung im Cauca
Reportage Mordanschläge auf indigene Anführer in Kolumbien mehren sich

Kein Frieden für Indigene

In Kolumbien ist die Zahl der Morde an indigenen Aktivistinnen und Aktivisten seit der Unterzeichnung des Friedensabkommens zwischen der Regierung und der Guerillagruppe Farc stark gestiegen. Besonders gefährlich ist es im Cauca, wo Bodenschätze vermutet werden und viele bewaffnete Gruppen aktiv sind. Von mehr...
Palmölfrüchte auf einem Transporter
Reportage Bewaffnete Gruppen und das Agrobusiness bedrohen afrkolumbianische ­Gemeinden

Kein Frieden am Pazifik

In der Pazifikregion Kolumbiens erkämpften sich afrokolumbianische Gemeinden kollektive Landrechte, unter anderem um an ökonomischen Möglichkeiten zu gewinnen. Doch viele Dörfer leiden weiterhin unter dem Druck des Agrobusiness und bewaffneter Gruppen. Reportage Von mehr...
Hintergrund Der Tod des UN-Freiwilligen Mario Paciolla in Kolumbien wirft Fragen auf

Ein Toter und viele Fragen

Mitte Juli wurde ein Mitarbeiter der UN-Mission, die Teil des Friedensvertrags zwischen der kolumbianischen Regierung und der vormaligen Guerilla Farc ist, tot in seiner Wohnung aufgefunden. Die Polizei ging anfangs von einem Suizid aus, doch in dem Fall gibt es einige Unstimmigkeiten. Von mehr...
Ausland Die rechte Regierungspartei Kolumbiens will die Justiz unter Kontrolle bekommen

Feuer frei auf die Justiz

Dass gegen den ehemaligen Präsident Álvaro Uribe ermittelt wird und er unter Hausarrest steht, hat in Kolumbien für eine heftige Reaktion seiner rechten Regierungspartei gesorgt. Von mehr...
Ausland In Kolumbien werden ehemalige Farc-Kämpfer ermordet

Revolutionäre unter Beschuss

Seit die kolumbianische Regierung und die Farc 2016 ein Friedens­abkom­men geschlossen haben, wurden zahlreiche ehemalige Kämpfer ermordet. Die aus der Guerilla hervorgegangene Partei macht die Regierenden dafür mitverantwortlich. Von mehr...
Interview Ein Gespräch mit Pedro Vaca von der kolumbianischen Stiftung für die Pressefreiheit (FLIP)

»Ein Effekt der Spionage ist die Selbstzensur.«

Das kolumbianische Militär überwachte vergangenes Jahr Journalistinnen und Journalisten. Medienschaffende, die aus Konfliktregionen über Guerillagruppen wie die ELN berichten, sind gefährdet. Interview Von mehr...
Luis Fernando Otálvaro
Interview Ein Gespräch mit dem kolumbianischen Staatsanwalt und Gewerkschafter Luis Fernando Otálvaro über Todesdrohungen und den geplanten Streik der Justizangestellten

»Kolumbien braucht eine klare Gewaltenteilung«

Luis Fernando Otálvaro ist der Vorstitzende von Asonal Judicial S.I., einer Gewerkschaft von Justizangestellten Kolumbiens. Der 60jährige ist Staatsanwalt in Medellín und ermittelt bei Kapitaldelikten, darunter Verbrechen gegen die Menschenrechte. Interview Von mehr...
Nene
Reportage Erinnerungen an den kolumbianischen Bürgerkrieg in Medellín angesehen

Erinnerung wird gemacht

Nene lässt den Blick über die Comuna 13 streichen und deutet auf die weiß schimmernde Fläche, die sich oberhalb des Stadtviertels Belencito erstreckt.

Reportage Von mehr...
15_04
Ausland In Kolumbien gehen die Morde an Menschenrechtlern weiter

Frieden mit Toten

In Kolumbien gehen die Morde an Menschenrechtlern und Mitgliedern sozialer Bewegungen auch dieses Jahr unvermindert weiter. Die Umsetzung des Friedensvertrags hat für die Regierung keine Priorität mehr. Von mehr...
Protest in Bogotá, 8. Dezember
Ausland Die Proteste in Kolumbien weiten sich aus

Jetzt geht es um alles

In Kolumbien scheppern die Kochtöpfe.

Von mehr...