Die Hoffnungen auf die Befreiung der Iraner und Iranerinnen vom Mullah-Regime sind groß, außer natürlich unter denen, die es offenkundig sehr schätzen, wenn Menschen zum Gaudi des Pöbels an Baukränen aufgehängt oder für Verstöße gegen die Kleider- und sonstige Ordnungen unter abscheulichen Bedingungen inhaftiert werden.
Sollen sie doch alle machen, was sie wollen, starten, wo sie möchten, und selbstverständlich auch wählen, wen sie wollen, solange sie einem damit nicht auf die Nerven gehen, natürlich.
Hätte man auch nicht gedacht, dass eines Tages das iranische Mullah-Regime zu Ende gehen könnte – und dass eine erschütternde Anzahl Linker sich dann nicht entblödet, den Machthabern in Teheran ganz, ganz fest die Daumen zu drücken. Oder zumindest die Demonstrationen im Land totzuschweigen.
Eine KI prophezeit der Kolumnistin fürs neue Jahr ein »Gefühl von Erneuerung und Wiederaufbau«, was nichts Gutes verheißt, schließlich müssen wiederaufgebaute Dinge erst einmal kaputtgehen.