Beiträge zu Samidoun

Demonstration »Stop Nakba Now« am 17. Mai an den Hamburger Landungsbrücken
2026/21 Inland Das anti­israelische Protestcamp »Bridges of Resistance« in Hamburg

Camping auf der Moorweide

Eine Arbeitsgemeinschaft der Linkspartei organisierte in Hamburg ein einwöchiges Camp gegen Israel mit. Eingeladen waren Apologeten des Massakers vom 7. Oktober, auf der Abschlussdemonstration wehten die Fahnen des iranischen Regimes.
Flagge der Islamischen Republik Iran, 7. Februar
2026/07 Inland Die israelfeindliche Szene streitet über ihre Haltung zum Iran

Von al-Quds bis Teheran

Anders als oft angenommen schweigt die antizionistische Linke nicht zu den derzeitigen Protesten im Iran. Eine einheitliche Position vertritt sie allerdings nicht. Im Gegenteil, das Thema führt bereits zu Konflikten, auch wenn keine Gruppe sich zur bedingungslosen Solidarität mit den Iranerinnen und Iranern bekennt.
Nora Bussigny spricht in ein Mikro
2026/06 Small Talk Nora Bussigny, französische Journalistin, im Gespräch über ihre Recherchen im »propalästinensischen« Milieu

»Man hört nur die Betroffenen, die ins Narrativ passen«

Die Französin Nora Bussigny ist investigative Journalistin. Nach einer längeren Recherche zu sogenannten woken Milieus beobachtete und dokumentierte sie seit dem 7. Oktober zahlreiche »propalästinensische« Proteste. Seit mehreren Wochen stehen ihre öffentlichen Auftritte unter Polizeischutz, ihr Buch »Les Nouveaux Antisémites« (Die neuen Antisemiten) erregt Aufsehen. Die »Jungle World« sprach mit Bussigny über anti­zionistische Netzwerke und linke Milieus in Frankreich.
Weiße Taube mit Text "Friedensbündnis NRW"
2025/40 Inland Im Friedensbündnis NRW finden Impfschwurbler und Kreml-Freunde zusammen

Jungle+ Artikel ‍Portrait einer Querfront: Im Irrtum vereint

Mit dem Abflauen der Covid-19-Pandemie drohte der »Querdenken«-Bewegung die Irrelevanz. Im »Friedensbündnis NRW« hat ein Teil der Bewegung eine neue Bestimmung gefunden: Gemeinsam mit Israelfeinden und Kreml-Freunden möchte man nun für »Frieden« kämpfen. Ein Portrait.
Aufruf zur Gewalt gegen Drusen auf islamistischer Kundgebung in Berlin
2025/31 Small Talk Linus Kebba Pook vom Verein Democ im Gespräch über islamistische Proteste in Deutschland

»Die Schere steht für die Demütigung drusischer Männer«

Während der jüngsten Kämpfe in Südsyrien wurden unter anderem Mitglieder der drusischen Minderheit massakriert (»Jungle World« 30/2025). In Deutschland gab es Demonstrationen zur Unterstützung der beduinischen Milizen und Regierungstruppen, die dafür verantwortlich waren. Die »Jungle World« sprach mit Linus Kebba Pook vom Verein Democ e.V., der die Proteste beobachtet hat.
Fahnenschwingender Aktionismus. Junge Menschen mit einschlägigen Utensilien am 1. Mai in Hamburg
2025/30 Disko ML-Gruppen treten in Hamburg wieder vermehrt in Erscheinung

Rotes Reenactment

Es war lange ruhig um sie, doch auch in Hamburg werden die roten Gruppen merkbar reger. Sie kommen mit Hammer und Sichel, viel Fahnenstoff und einfachen Antworten auf die Herausforderungen einer deregulierten, von Vereinzelung und Konkurrenz geprägten Gesellschaft.
Hammer, Sichel, Wassermelone. Israelfeindliche Demo am Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg, 6. Oktober 2024
2024/42 Small Talk Linus Kebba Pook von der Monitoring-Stelle Democ im Gespräch über die israelfeindliche Gruppe Masar Badil

»Die Grenzen der Solidarität ausweiten«

Die Monitoring-Stelle Democ hat eine Dokumentation über die israelfeindliche Organisation Masar Badil (Arabisch für »Alternativer Weg«) veröffentlicht. Die in Madrid gegründete Gruppe organisiert seit 2020 Konferenzen, Demonstrationen und Online-Seminare für ein internationales Publikum. Eines der Gründungsmitglieder ist Democ zufolge der in Berlin lebende Zaid »Abdulnasser« T., der als Koordinator des mittlerweile verbotenen Netzwerks Samidoun galt. Die »Jungle World« sprach mit Linus Kebba Pook von Democ über die Gruppe.
Zelten gegen Israel. Bis Ende der Woche wollen Unterstützer des Kongresses vor dem Reichstagsgebäude übernachten
2024/15 Thema Der geplante israelfeindliche »Palästina-Kongress« in Berlin soll mit einem Tribunal enden

Jungle+ Artikel Schauprozess als Höhepunkt

Wird es am kommenden Wochenende in Berlin einen »Palästina-Kongress« geben oder nicht? Die Behörden, die die Planungen des Stelldicheins der internationalen Israelhasser genau beobachten, halten sich bedeckt. Stimmen, die vor Antisemitismus warnen, werden lauter.
Rebecca Schönenbach
2023/46 Interview Rebecca Schönenbach, Terrorismusexpertin und Politik­beraterin, im Gespräch über den Einfluss des Iran an deutschen Hochschulen

»Universitäten können Orte der Radikalisierung sein«

Die Islamische Republik Iran gehört zu den stärksten Unterstützern israelfeindlicher Terrorgruppen. In der vergangenen Woche wurde be­kannt, dass es seit 2012 zwischen deutschen Universitäten und den iranischen Revolutionsgarden (IRGC) wissenschaftliche Koope­ra­tio­nen gegeben hat. Diese 1979 nach der iranischen Revolution gegründete »Armee der Wächter der Islamischen Revolution« ist eine zweite Streitmacht neben der Armee, verfügt über einen eigenen Geheim­dienst sowie eigene Wirtschaftsunternehmen und untersteht dem Obersten Führer Ali Khamenei.