Beiträge zu Jordan Bardella

Vincent Bolloré hinter einer Druckerpresse mit den Logos seiner Medienunternehmen, gedruckt wird ein RN-Plakat mitr einem freundlich lächelnden Jordan Bardella
2026/23 Thema »Rassemblement national«-Boss Jordan Bardella ist Liebling des rechtsextremen Medienunternehmers Vincent Bolloré

Rechtsextreme Medienmacht

Vincent Bolloré, Milliardär und rechtsextremer Medienunternehmer, sorgt mit Eingriffen in das Personal und die inhaltliche Ausrichtung verschiedener Zeitungen und Verlage sowie in der Filmbranche für Proteste und Kündigungen. Seine Kritiker verdächtigen ihn, dem Vorsitzenden des Rassemblement national, Jordan Bardella, den Weg ins Präsidentenamt ebnen zu wollen.
Zuschauer bei einer Wahlkampfveranstaltung der Bürgermeisterkandidatin Sarah Knafo (Reconquête)
2026/08 Antifa Die »Schwarzen Schafe« des Rassemblement national

Le Pen erwartet das Urteil

Der rechtsextreme Rassemblement national kann sich bei den französischen Kommunalwahlen im März gute Chancen ausrechnen, nur in Paris wird er von der noch extremeren Partei Reconquête ausgestochen. Derweil endete die Verhandlung im Berufungsverfahren gegen Marine Le Pen.
Proteste in Nantes
2025/41 Thema Die politischen Krise in Frankreich nützt dem Rassemblement national

Rechts gewinnt

Von der politischen Dauerkrise Frankreichs und der Unzufriedenheit mit der Kürzungspolitik profitieren linke Parteien wie die populistische La France insoumise kaum. Der rechtsextreme Rassemblement ­national führt die Umfragen an und kann sich in Geduld üben.
Die Staatsanwaltschaft ließ den Sitz des Rassemblement national in Paris wegen des Verdachts auf Betrug und Verstöße gegen Vorschriften für die Wahlkampffinanzierung durchsuchen, 8. Juli
2025/29 Antifa In Frankreich bröckelt das Pendant zur deutschen »Brandmauer«

Jungle+ Artikel Die Zukunft der französischen Rechten

In Frankreich bahnt sich ein Bündnis zwischen den einstmals klar getrennten Konservativen und Rechtsextremen an. Unterdessen wird erneut gegen den Rassemblement national ermittelt. Auch innerparteilich sind Konflikte entbrannt.
Misthaufen gegen Mercosur. Französische Bauern protestieren in Toulouse gegen das Freihandelsabkommen Mercosur, 28. November
2024/50 Ausland Nach dem Sturz der Regierung in Frankreich kommt es erneut zu heftigen Bauernprotesten

Turbulenzen nach dem Sturz der Regierung

In Frankreich ist Premierminister Michel Barnier nach nur 90 Tagen im Amt durch ein Misstrauensvotum gestürzt worden. Derweil unterzeichnet Ursula von der Leyen ein umstrittenes EU-Freihandels­abkommen, was die Wut französischer Bauern anheizt.
Kürzen schon mal den Haushalt, bevor es eine neue Regierung gibt: Präsident Emmanuel Macron und sein kommisssarischer Premier Gabriel Attal (r.)
2024/35 Ausland In Frankreich verzögert sich die Regierungsbildung

Macron spielt auf Zeit

In Frankreich gestaltet sich die Regierungsbildung schwierig. Präsident Emmanuel Macron hat Lucie Castets für das Amt der Premierministerin abgelehnt. Sie war vom linken Parteienbündnis vorgeschlagen worden, das im Juli bei der Parlamentswahl stärkste Kraft geworden ist.
Marine Le Pens rechte Hand: Der 28jährige Jordan Bardella (r.) wurde erstmals 2019 ins Europaparlament gewählt, Paris, 2. Juni
2024/29 Thema Im Europaparlament dominiert der Rassemblement national jetzt die drittgrößte Fraktion

Marine Le Pens vergrößerte Truppe in Brüssel

Nach dem Wahlerfolg des französischen Rassemblement national bei der Europawahl ist der Einfluss von Marine Le Pens Partei im EU-Parlament gewachsen. Sie dominiert nun die neu gegründete drittgrößte Fraktion des EU-Parlaments, »Patrioten für Europa«.
Da passt kein Blatt dazwischen: Èric Ciotti (2. v. l.) und Marine Le Pen bei einer Pressekonferenz am 24. Juni in Paris. Der rechte Flügel der Konservativen unter Ciottis Führung kooperiert mit Le Pens Rassemblement national
2024/26 Thema Für die französischen Parlamentswahlen verbündet sich ein Teil der konservativen Partei mit dem Rassemblement national

Konservative Steigbügelhalter

Bei der konservativen Partei Les Républicains hat die vorgezogene Parlamentswahl zu schwerwiegenden Zerwürfnissen geführt. Unter der Führung des Vorsitzenden Éric Ciotti hat der rechte Flügel der Partei mit dem Rassemblement national ein Wahlbündnis gebildet und unterstützt diesen mit Kontakten zu Wirtschaftsverbänden.