Beiträge zu Farc

Vanesa Rojas (l.), Jorge Mutiz und Camila Diaz Quiroz vor einem Wandgemälde
2026/22 Thema Besuch in der Region an der kolumbianischen Grenze zu Ecuador

Jungle+ Artikel Wandel in Ipiales

Menschenrechte, Sozialprogramme, Aufarbeitung der brutalen Geschichte des Kampfs gegen die Guerilla Farc und bürgerliches Engagement: Mit solchen Themen hat die seit 2022 amtierende linke Regierung insbesondere junge Kolumbianer:innen inspiriert. Ein Besuch im Grenzgebiet zu Ecuador, wo bewaffnete Gruppen den Kokaanbau organisieren.
Ein Shirt mit der Aufschrift »Siempre Fashion – Nunca Facha« (Immer Mode – nie Faschistin) wird hergestellt
2023/30 Reportage Beim Modelabel Manifiesta in Kolumbien stellen ehemalige Farc-Rebellen Mode mit Botschaft her

Nähmaschine statt Kampfanzug

Für das kolumbianische Modelabel Manifiesta nähen ehemalige Kämpfer:innen der Farc, aber auch Angehörige von Soldaten, die von der Guerilla getötet wurden. Das Projekt soll die Polarisierung überwinden und erzielte einige Achtungserfolge, doch die wirtschaftliche Lage ist schwierig und es fehlt an staatlicher Unterstützung.
José Luis Foncillas
2023/29 Interview José Luis Foncillas, Mitarbeiter des Zivilen Friedensdiensts, im Gespräch über Erinnerungsarbeit in Kolumbien

»Sich engagieren, damit so etwas nie wieder passieren kann«

Mit der Gründung der linken Guerilla Farc 1964 begann in Kolumbien eine Epoche bewaffneter Konflikte. Die meisten Opfer davon waren Zivilist:innen. Zahlreiche Organisationen bemühen sich um Erinnerungs- und Friedensarbeit, so auch die Casa de la Memoria (Haus der Erinnerung). José Luis Foncillas im Gespräch über die Aufarbeitung der Vergangenheit und Zukunftsperspektiven.
2020/27 Ausland In Kolumbien werden ehemalige Farc-Kämpfer ermordet

Revolutionäre unter Beschuss

Seit die kolumbianische Regierung und die Farc 2016 ein Friedens­abkom­men geschlossen haben, wurden zahlreiche ehemalige Kämpfer ermordet. Die aus der Guerilla hervorgegangene Partei macht die Regierenden dafür mitverantwortlich.
15_04
2020/04 Ausland In Kolumbien gehen die Morde an Menschenrechtlern weiter

Frieden mit Toten

In Kolumbien gehen die Morde an Menschenrechtlern und Mitgliedern sozialer Bewegungen auch dieses Jahr unvermindert weiter. Die Umsetzung des Friedensvertrags hat für die Regierung keine Priorität mehr.