Gastbeitrag von Hossam Sadek

Die Vereinigten Staaten versuchen, den wachsenden russischen Einfluss in Libyen einzudämmen, was einen neuen Konflikt in dem afrikanischen Land ankündigt.

 

Der iranische Raketenangriff auf Pakistan und die Antwort Pakistans mit einem ähnlichen Angriff stellen eine neue Entwicklung in der wachsenden Unruhe dar, die den Nahen Osten seit dem Ausbruch des Gaza-Kriegs erfasst hat. Doch was waren die Gründe für diesen plötzlichen Zusammenstoß?

 

Die Tötung des hochrangigen Beraters der Iranischen Revolutionsgarde vor einer Woche in Syrien wirft Fragen über den Grund seiner Anwesenheit auf syrischem Gebiet auf.

 

Der Kampf um die Macht im Sudan erlebt einen dramatischen Wendepunkt, nachdem es den Schnellen Eingreiftruppen gelungen ist, die Kontrolle über große Städte im Westen und im Zentrum des Landes ohne größere Kämpfe zu übernehmen.

 

Die Angriffe der Huthis auf das Rote Meer durchquerende Schiffe werfen Fragen über die Auswirkungen auf den Welthandel und über die Art und Weise, wie ihnen begegnet werden kann, auf.

 

Anfang November gab die islamistische Ennahda-Bewegung die Ernennung von Al-Ajami Al-Warimi zum Generalsekretär der Bewegung bekannt. Laut Beobachtern soll damit die Isolation der Bewegung durchbrochen und sie in der tunesischen Politik neu positioniert werden.

 

Zwischen der Drohung eines neuen Bürgerkriegs und dem Versuch, einen Durchbruch in der politischen Krise zu erzielen, befindet sich Libyen in einer schwierigen Lage.

 

Hochrangige Quellen im Irak beschuldigen den Iran die Absetzung von Parlamentspräsident Muhammad Al-Halbousi, dem mächtigsten sunnitischen Politiker des Landes, orchestriert zu haben.

 

Die Ablehnung des Versuchs der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz, den Libanon in eine breite regionale Eskalation hineinzuziehen, wird zwar größer, scheint aber wenig ausrichten zu können.

 

Binnen weniger Tage haben Einzelkämpfer, die sich zum Islamischen Staat bekennen, zwei Anschläge in Frankreich und Belgien verübt.

 

Der Warlord Khalifa Haftar, dessen Streitkräfte den Osten Libyens kontrollieren, hat sich in Moskau mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin getroffen, was Fragen nach den Gründen für diesen Besuch und den Absichten Russlands aufwirft.

 

Seine autoritäre Wende führte Präsident Kais Saied seit Juli 2021 auch auf einen Weg des schrittweisen Bruchs mit der von 2011 bis 2021 von der islamischen Ennahda-Bewegung geführten Regierung.

 

Der Befehlshaber der sudanesischen Armee, Abdel Fattah Al-Burhan, besuchte vergangene Woche Ankara, was Spekulationen über die zukünftige Rolle der Türkei im sudanesischen Krieg Tür und Tor öffnet.

 

Die Entscheidung der Regierung, die Treibstoffsubventionen in Syrien aufzuheben, ist nicht nur eine Zerreißprobe für die Wirtschaft, sondern führt auch zu Unmut in der Bevölkerung.

 

Das formelle Oberhaupt der Muslimbruderschaft hat nun im internen Machtkampf klar Position bezogen. Wird damit die tiefe Spaltung beendet?