Die Blockade der Straße von Hormuz, steigende Düngerpreise und der Klimawandel drohen, eine weltweite Nahrungskrise auszulösen. Die spätkapitalistische Landwirtschaft hängt existentiell von fossilen Energieträgern ab und produziert nicht nur Nahrung, sondern zugleich die Bedingungen ihrer eigenen Destabilisierung.
Die Weltklimakonferenz in Brasilien endet mit einem Minimalkompromiss und ohne ein verbindliches Abkommen zum Ausstieg aus Kohle, Erdgas und Öl. Die Nachfrage nach fossilen Energieträgern steigt derweil weiter, genauso wie die durchschnittliche Temperatur auf der Erde.
Die Hitze macht besonders Kindern und älteren Menschen schwer zu schaffen, da können klimatisierte Räume ein wahrer Segen sein. Leider tragen Klimaanlagen zur weiteren Erhöhung der Außentemperaturen bei.
Städte sind vom hitzebedingten Klimawandel derzeit besonders betroffen. So gedankenlos, wie man bisher mit Beton und Stein vorgegangen ist, könne man nicht weitermachen, sagt der Wasseringenieur Wolfgang Dickhaut im Gespräch mit der »Jungle World« und erklärt, wie sich Städte dem Klimawandel anpassen können.
Waldbrände, Dürre, Extremhitze in Städten – in Frankreich wird darüber diskutiert, wie mit den Folgen der Erderwärmung umzugehen ist. Während die extreme Rechte den Einbau von Klimaanlagen in möglichst viele Gebäude fordert, bemühen sich zahlreiche Großstädte um eine kühlende Begrünung.
Über Monate hat es kaum geregnet, dafür droht ein Hitzesommer. Der Zusammenhang mit der Erderwärmung ist deutlich, aber echter Umwelt- und Klimaschutz ist von der neuen Bundesregierung nicht zu erwarten.
Stürme, Waldbrände, steigender Meeresspiegel: Die Erderwärmung führt zu hohen finanziellen Risiken bei Immobilieninvestitionen. In Küstenregionen wie Florida drohen Milliardenverluste.