Beiträge von Thomas von der Osten-Sacken

Freitag, 05.06.2026 / 19:00 Uhr

Assad alleine in Moskau

Was macht eigentlich der syrische Diktator Bashar al-Assad so in Moskau, wo er sich mit zusammengestohlenem Geld im Laufe der Zeit mehrere Villen und Appartments gekauft hat? Offenbar nicht viel. Das zumindest berichtet Ynet. Für den russischen Präsidenten hat Assad keinen Nutzen mehr, er such nämlich längst ein einigermaßen passables Verhältnis zu Syriens neuem Machthaber.

So wird Assad von Außenwelt und Medien abgeschirmt und soll seine Behausungen seit Dezember 2024 kein einziges Mal verlassen haben:

Mittwoch, 27.05.2026 / 17:31 Uhr

Gaza "Board of Peace" ohne Geld

Fast ein halbes Jahr, nachdem Trump das Gaza "Board of Peace" mit viel Tam Tam ins Leben gerufen hat und als Alternative zur UN anpries, kann die Einrichtung, zu der unter anderem auch der inzwischen abgewählte Premier Ungarns gehörte, wenig vorweisen. Entsprechend still ist es um das Ding geworden, während auch in Gaza wenig vorangeht, außer dass dort die Hamas ihre Kontrolle ausdehnt, auch wenn Israel weiter gezielt ihre Anführer eliminiert.

Mittwoch, 20.05.2026 / 09:46 Uhr

Chefankläger des ICC verzichtete auf Genozidvorwurf gegen israelische Regierungsvertreter

Der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshof (ICC) sieht keine Belege, dass Israel in Gaza einen Völkermord verübt habe.

In letzter Zeit hörte man, wenn, vom Chefankläger des ICC Karim Khan weniger über das von Südafrika eingeleitete Verfahren gegen Israel, als Vorwürfe von sexuellem Missbrauch und

Montag, 18.05.2026 / 22:30 Uhr

Trump droht dem Iran ... und pausiert.

Inzwischen kennt man das Drehbuch: US-Präsident Trump, dessen Zustimmungswerte vor allem wegen des Krieges gegen den Iran kontinuierlich sinken und dessen diplomatischen Vorstöße regelmäßig im Nirwana landen, droht dann dem Iran erneut mit Vernichtung, nur um kurze Zeit später, angeblich auf BItten arabischer Staaten am Golf hin, einen Rückzieher zu machen:

Sonntag, 10.05.2026 / 21:41 Uhr

Irak: Sunnitische und kurdische Parteien einigen sich auf Regierungsbeteiligung

Nach monatelangen Verhandlungen haben sich offenbar alle wichtigen Parteien im Irak auf eine neue Regierung geeinigt. Zwischenzeitlich mussten schiitische Parteien ihren Kandidaten, Ex-Premier Nouris al-Mailiki vor allem auf Druck der USA, zurückziehen und haben an seiner Stelle jetzt  Ali al-Zaidi nominiert.

Sonntag, 03.05.2026 / 23:28 Uhr

Tunesien sackt im Index der Pressefreiheit ab

Seit der zunehmend diktatorisch regierende tunesische Präsident Kais Saied  die Macht vor fünf Jahren in Tunesien übernommen hat, steht es Freiheiten dort schlecht. Zeitungen werden verboten, Journalisten unter teils hanebüchenden Anklagen eingesperrt und Oppositionelle verfolgt.

Entsprechen sackte im globalen Ranking der Pressefreiheit das Land um 43 Plätze auf die hintersten Ränge ab und findet sich dort (wieder) unter vielen anderen arabischen Staaten:

Montag, 27.04.2026 / 22:51 Uhr

Iranisches Regime intensiviert Repressionen gegen Kurden

Es kommt, wie zu erwarten war: Das iranische Regime, das sich als Sieger im Krieg gegen die USA und Israel feiert, auch wenn es bestenfalls, was allerdings in asymmetrischen Kriegen ausreicht, kein Verlierer ist, intensiviert Repression und Verfolgung von Kurdinnen und Kurden. Die nämlich hatten mehrheitlich auf einen Sturz der Machthaber in Teheran gehofft und dieser Hoffnung auch auf vielfältiger Art und Weise Ausdruck verliehen. Nun bekommen sie die Rache des Regimes spüren:

Samstag, 25.04.2026 / 22:58 Uhr

Kein Waffenstillstand für Kurdistan

In Irakisch-Kurdistan, das seit Beginn des US-israelischen Krieges gegen die Islamische Republik Ziel ungezählter Angriffe sowohl aus dem Iran als auch von aus Teheran gesteuerten schiitischer Milizen wurde, gibt es keinen Waffenstillstand. Drohnenangriffe vor allem gegen iranisch-kurdische Parteien und Milizen gehen unvermindert weiter und erneut sind Tote zu beklagen, wie The Amarghi berichtet:

Montag, 13.04.2026 / 20:50 Uhr

"Der 3. Golfkrieg und die Folgen"

Für das News Line Magazine analysieren Hassan Hassan und Kamran Bokhari in einem lesenswerten Essay "The ‘Third Gulf War’ And Its Aftermath" die möglichen Folgen des US-israelischen Krieges gegen den Iran. Dabei vermeiden sie, was gerade en vogue ist, den Iran quasi zum Sieger zu erklären und vergleichen stattdessen die Lage mit dem Irak Saddam Husseins 1991. Der hatte den Krieg geschwächt auch überlebt, teils weil Präsiden George Bush zwar zum Aufstand der Irakis gegen ihn aufrief, dann aber zögerte die Aufständischen aus zu unterstützen.