Von Tunis nach Teheran

Samstag, 25.04.2026 / 22:58 Uhr

Kein Waffenstillstand für Kurdistan

In Irakisch-Kurdistan, das seit Beginn des US-israelischen Krieges gegen die Islamische Republik Ziel ungezählter Angriffe sowohl aus dem Iran als auch von aus Teheran gesteuerten schiitischer Milizen wurde, gibt es keinen Waffenstillstand. Drohnenangriffe vor allem gegen iranisch-kurdische Parteien und Milizen gehen unvermindert weiter und erneut sind Tote zu beklagen, wie The Amarghi berichtet:

Montag, 20.04.2026 / 20:20 Uhr

Sudan: Der Krieg gegen die Wahrheit

Drei Jahre Krieg im Sudan und die systematische Zerstörung der Öffentlichkeit.

Am 15. April 2026 dauerte der Krieg im Sudan drei Jahre. Er wird zwischen den Sudanesischen Streitkräften, der SAF, und den Rapid Support Forces, der RSF, geführt; ausgetragen wird er in Khartum, Darfur, El Fasher, Nyala und längst in jedem Raum, in dem Information noch zirkulieren könnte. Wer darüber berichtet, riskiert Festnahme, Folter, Verschwindenlassen oder den Tod.

Samstag, 18.04.2026 / 09:42 Uhr

Tschad: Wie der Krieg im Sudan den nächsten Staat zerstört

Zwischen Grenzkrieg, Flüchtlingsdruck und Machtpolitik verliert ein Staat seine behauptete Stabilität.

Mahamat Idriss Déby regiert in N’Djamena, seit April 2023 tobt im Sudan ein Bürgerkrieg, und im Frühjahr 2026 ist aus der regionalen Krise eine unmittelbare geworden: im Osten des Tschad, in

Mittwoch, 15.04.2026 / 10:26 Uhr

Sudan drei Jahre nach Ausbruch des Bürgerkrieges: Krieg als Ordnung – Warum die Gewalt nicht enden wird

Warum der Sudan nicht zerfällt, sondern in seiner Gewaltförmigkeit funktioniert.

Drei Jahre Krieg im Sudan – und noch immer wird so getan, als ließe sich dieser Zustand in die vertraute Formel pressen: zwei Seiten, ein Konflikt, irgendwann ein Verhandlungstisch. Wer so spricht, verwechselt Beschreibung mit Beruhigung. Denn was im Sudan geschieht, ist kein Streit, der eskaliert ist. Es ist ein System, das sich offen zeigt.

Montag, 13.04.2026 / 20:50 Uhr

"Der 3. Golfkrieg und die Folgen"

Für das News Line Magazine analysieren Hassan Hassan und Kamran Bokhari in einem lesenswerten Essay "The ‘Third Gulf War’ And Its Aftermath" die möglichen Folgen des US-israelischen Krieges gegen den Iran. Dabei vermeiden sie, was gerade en vogue ist, den Iran quasi zum Sieger zu erklären und vergleichen stattdessen die Lage mit dem Irak Saddam Husseins 1991. Der hatte den Krieg geschwächt auch überlebt, teils weil Präsiden George Bush zwar zum Aufstand der Irakis gegen ihn aufrief, dann aber zögerte die Aufständischen aus zu unterstützen.

Freitag, 10.04.2026 / 22:08 Uhr

Syrien: Gewaltsame Neuverhandlung gesellschaftlicher Grenzen

Sporadische Akte massiver Gewalt und Kontroversen über die Bedeutung persönlicher Freiheiten sind im ganzen Land ausgebrochen. So verhandelt eine zerbrochene Nation ihre moderne Identität neu.

Von den Massakern an Alawiten in den Küstengebirgen im März 2025 über den Selbstmordanschlag auf die Mar-Elias-Kirche in Damaskus im Juni bis hin zu den Massakern an drusischen Zivilisten in Sweida Mitte Juli hat Syrien einen gemeinschaftlichen Schock nach dem anderen erlebt.