Von Tunis nach Teheran
Sudan: Sexualisierte Gewalt als Kriegsstrategie
Wie sexuelle Gewalt im Sudan zur Methode wurde – und warum das Strategie und kein Kollateralschaden ist.
Es sind nicht nur Kämpfe, die den Sudan seit April 2023 prägen. Es sind systematische Übergriffe auf Zivilisten, vor allem auf Frauen und Kinder, dokumentiert von den Vereinten Nationen, NGOs und Journalisten. Bewaffnete Gruppen – insbesondere die Rapid Support Forces (RSF) – setzen Vergewaltigung, Entführung und sexuelle Versklavung gezielt ein.
Was viele Iraner gerade fühlen
Arash Aziz schreibt regelmäßig über den Iran für den Atlantic Einer seiner letzten Artikel bestand aus einer Zusammenstellung von Stellungnahmen von Iranerinnen und Iranern, die meist sagten, sie fürchteten einen Frieden mehr, als die Fortführung des Kreiges. Überschrieben war er mit dem treffenden Titel: ‘You Want to Leave Us Alone With Mojtaba?.
Angriffe auf Irakisch-Kurdistan gehen weiter
Seit Beginn des Krieges ist kein Tag vergangen, an dem nicht entweder der Iran oder mit ihm verbündete schiitische Milizen im Irak Ziele in Irakisch-Kurdistan angegriffen haben. Dabei kam es inzwischen schon zu vierzehn Todesfällen und über neunzig Verletzte. Menschen vor allem in Erbil und Suleymaniah leben quasi im Ausnahmezustand.
Iranern in den Vereinigten Emiraten droht die Zwangsausweisung
Insbesondere im Emirat Dubai, das traditionell gute Kontakte zum Iran hatte, droht Hunderttausenden Iranern die Ausweisung.
Das Zweckbündnis des Terrors am Roten Meer
Wie Huthis und al-Shabaab eine strategische Allianz formen – und warum sie mehr ist als nur ein weiteres Kapitel asymmetrischer Kriegsführung.
Die Berichte sind sich ungewöhnlich einig: Zwischen der jemenitischen Huthi-Bewegung (Ansar Allah) und der somalischen al-Shabaab hat sich in den vergangenen Jahren eine Zusammenarbeit entwickelt, die inzwischen militärische, logistische und strategische Dimensionen erreicht hat.
Warum Proteste selten alleine zum Sturz von Regimes führen
Die historische Erfahrung zeigt: Die Wut der Menschen auf den Straßen reicht meist nicht aus, um unterdrückerische Regime zu stürzen.
Update aus dem Iran: Von den Massakern des Regimes bis zu Trumps Drohungen, Iran „in die Steinzeit zu bomben“
Bislang zeigt sich das Regime in Teheran unbeeindruckt von Trumps Drohungen und verschärft die Repression im Inneren.
Seit dem Iran-Krieg sind 35 Tage vergangen. Trump droht: „Wir werden den Iran ins Steinzeitalter führen.“
Sudan seit 1956: Ausgrenzung und Gewalt
Sudans „Staat von 1956“ – ein Herrschaftssystem, das auf Marginalisierung und Ethnisierung beruht.
Es gibt Kriege, die beginnen mit einem Schuss. Und es gibt Kriege, die beginnen mit einer Ordnung. Der Sudan gehört zur zweiten Kategorie. Der 15. April 2023 – jener Tag, an dem sich Armee (SAF) und Rapid Support Forces (RSF) in Khartum bekämpften – war kein Anfang, sondern ein Symptom.
Rückführungsdebatte von Syrern: "Populistisch und falsch«
Die so genannte Rückführungsdebatte von Syrerinnen und Syrer, die nach dem Besuch des syrischen Interimspräsidenten Ahmad al-Shara entbrannt ist, ist nicht nur populistisch, sondern missachtet auch grundsätzliche Vorgabe von Asyl- und Flüchtlingsrecht.
Gesetz zur Einführung der Todesstrafe für Terroristen in Israel verabschiedet
Hinter einem von den Rechtsextremen vorangetriebenen, höchst problematischen Gesetz über die Todesstrafe für Terroristen dürfte viel Wahlkampfkalkül stecken.
Sudan: Der Krieg, der nach Cola schmeckt
Wie ein unscheinbares Harz mehr über den Sudan verrät als jedes Gramm Gold – und jedes Barrel Öl.
Wer im Sudan kämpft, kämpft nicht nur um Macht, sondern um Märkte. Seit April 2023 stehen sich die sudanesischen Streitkräfte (SAF) und die Rapid Support Forces (RSF) gegenüber.
Entwaffnung der Hamas ist in weite Ferne gerückt
Statt palästinensischen Terrorgruppen wie der Hamas ihre Waffen zu nehmen, betrachtet das »Board of Peace« von US-Präsident Donald Trump sie als Partner.
Die Hamas und andere palästinensische Terrorgruppen haben die Forderungen des »Friedensgremiums« von US-Präsident Donald Trump, ihre Waffen niederzulegen, erneut
Libanon weist Irans Botschafter aus – doch der bleibt in Beirut
Die Ausweisungsentscheidung des libanesischen Außenministeriums legt die Spaltungen der politischen Führung offen – während die Hisbollah, unterstützt vom Iran, den Konflikt mit Israel weiter antreibt.
Am 24.
Beim Antialkohol-Dekret von Damaskus ging es nie nur um Konsum
Kürzlich verhängte die Verwaltung des Gouvernorates von Damaskus mit dem Dekret Nr. 311 einen weitgehenden Bann für Verkauf und Ausschank von Alkohol verhängt. Was als reine bürokratische Regulierung deklariert wurde, hat stattdessen die Aufmerksamkeit auf ein Muster aus administrativem Druck und ideologischer Durchsetzung gelenkt. Die Reaktionen verdeutlichen die wachsende Besorgnis über die staatliche Machtfülle.