Die Auseinandersetzung mit der eigenen Täterschaft konnte im deutschen Gedenken an den Nationalsozialismus längst als vermeintlich progressive Schuldanerkennung identitär integriert werden. Das derzeitige Problem mit der Erinnerung an die Shoah liegt nicht in ihrer Verdrängung, sondern darin, wie diese von der AfD, deutschen Institutionen und internationalen Antizionisten jeweils gewendet wird.