Das Bundesamt für Verfassungsschutz will Berichten zufolge statt der Software des US-Unternehmens Palantir die des französischen Anbieters Chapsvision nutzen, um große Datenmengen auszuwerten. Dafür erntet das Amt Beifall.
Die EU und die Bundesregierung streben nach »digitaler Souveränität« und wollen sich aus der Abhängigkeit von den USA und ihren großen IT-Konzernen lösen. Die Digitalwirtschaft der EU ist aber nur teilweise konkurrenzfähig.
Sprachlern-Apps wie Duolingo erfreuen sich großer Beliebtheit. Die dahinterstehenden IT-Unternehmen werben damit, soziale Ungleichheiten zu verringern. Aber betreiben sie nicht auch Privatisierung von Bildung? Und kann man durch fünf Minuten Üben am Tag wirklich eine Sprache lernen?
Die Software Gotham des US-Konzerns Palantir analysiert riesige Datenmengen, um verdächtiges Verhalten zu identifizieren. Der Bundesrat hat sich bereits für die bundesweite Einführung des Systems ausgesprochen, Union und SPD zeigen sich in ihrem Koalitionsvertrag prinzipiell offen dafür.
Über eine »Corona-App«, die helfen soll, die Ausbreitung des Virus einzudämmen, wird viel diskutiert und gestritten. Dabei geht es um vier verschiedene Apps, und zwei von ihnen müssen erst noch entwickelt werden.