Beiträge zu Stammheim

Ulrike Meinhofs Stilisierung zur Ikone: Transparent im Protestcamp gegen die Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf 1985/86
2026/19 Hintergrund 50 Jahre nach dem Tod Ulrike Meinhofs – Kritik an den gängigen linken Darstellungen der RAF-Suizide

Jungle+ Artikel Tod in Stammheim

In der Nacht zum 9. Mai 1976 nahm sich Ulrike Meinhof im Gefängnis Stuttgart-Stammheim das Leben. Im Herbst 1977 folgten weitere Suizide von RAF-Gefangenen, die als Staatsmorde inszeniert wurden. Stephanie Barts Roman »Erzählung zur Sache« schildert die Tode als Morde. Ihre Romanfigur »Ensslin« träumt ihre Erhängung und äußert dabei Freude darauf, das eigene Begräbnis könne »Widerstand entfalten«. Für solche RAF-apologetischen Darstellungen beruft sich die Autorin auf Peter Weiss und dessen »Ästhetik des Widerstands« – zu Unrecht.
Attacke auf die Büros von Elbit Systems am 8. September in Ulm
2026/19 Inland Bei Palestine Action sind Festnahmen einkalkuliert

Antizionistische Opferbereitschaft

Fünf Personen stehen in Stuttgart vor Gericht. Ihnen wird vorgeworfen, bei der deutschen Tochter eines israelischen Rüstungs­konzerns in Ulm einen Millionenschaden verursacht zu haben. Ihre Festnahme hatten sie offenbar einkalkuliert, der Prozess gegen die fünf Tatverdächtigen ist Teil ihrer politischen Strategie.