Montag, 04.05.2026 / 23:38 Uhr

Der Schatten des Mullah‑Regimes: Die HAYI‑Terrorstrategie in Europa - Eine Lageeinschätzung

Gastbeitrag von Kazem Moussavi

Logo von Harakat Ashab al-Yamin al-Islamia

Bild:
Israelisches Ministerium für Diaspora Angelegenheiten (Bildquelle)

Vom Iran unterstützte Terrorgruppen stellen zunehmend auch eine Bedrohung vor allem für jüdische Einrichtungen in Europa dar.

Das Auftreten von HAYI zeigt: Die Bedrohung durch das iranische Regime verlagert sich zunehmend nach Europa. Trotz militärischer Schwächung im Konflikt mit den USA und Israel baut das Regime nach Einschätzung von Beobachtern seinen Einfluss und Druck auf westliche Gesellschaften aus – mit besonderem Fokus auf jüdische Einrichtungen und iranische Oppositionelle im Exil.

Das Regime arbeitet seit Jahrzehnten mit indirekten Strukturen. Es nutzt Diaspora-Netzwerke, Propaganda, religiöse und kulturelle Organisationen sowie Proxy-Akteure, um Einfluss auszuüben und gleichzeitig die eigene Verantwortung zu verschleiern.

Ein direkter Zusammenhang zwischen Teheran und den seit März 2026 bekannt gewordenen Anschlägen in Europa ist bisher nicht abschließend belegt – er kann jedoch auch nicht ausgeschlossen werden. 

Hinzu kommt: Nach den militärischen Spannungen mit Israel und den USA kündigte das Regime selbst an, „neue Fronten“ eröffnen zu wollen.

Dieser Text beschreibt Strukturen, Muster und mögliche Zusammenhänge. Er versteht sich nicht als Beweisführung im Einzelfall, sondern als Analyse eines Gesamtbildes, das sich aus sicherheitspolitischen Einschätzungen und den Erfahrungen iranischer Oppositioneller ergibt.

Im Zentrum steht das Netzwerk HAYI („Harakat Ashab al-Yamin al-Islamia“). Nach Einschätzungen aus dem Umfeld sicherheitsbehördlicher Bewertungen wird HAYI als pro-iranisch geprägtes, islamistisches Geflecht eingeordnet, das im Verdacht steht, in ein transnationales Netzwerk aus Einfluss- und Gewaltstrukturen eingebettet zu sein. 

Seit März 2026 verdichten sich Berichte über mehrere Vorfälle im Zusammenhang mit Anschlägen und Anschlagsversuchen, die in sicherheitsbehördlichen und sicherheitsnahen Einschätzungen teilweise im Kontext pro-iranischer Strukturen gesehen werden. Die Einordnung dieser Bekennlagen ist Gegenstand laufender Ermittlungen.

Präsenz in Deutschland

Das iranische Regime operiert in Europa nach Erfahrungen über ein Geflecht aus Islamisten, Proxy-Strukturen, Propaganda- und Lobby-Netzwerken. Dabei lassen sich antisemitische Mobilisierung, Einschüchterung und Anschlagsvorbereitungen in mehreren Fällen miteinander verbunden beobachten.

Nach Einschätzung von Oppositionellen entsteht der Eindruck einer Struktur, die nicht als lose Ansammlung erscheint, sondern eher als ein Geflecht abgestufter Einflussnahme beschrieben wird, in dem sich ideologische, soziale und operative Elemente überlagern.

Diese Strategie basiert auf einem differenzierten Umgang mit Verantwortung: Die zentrale Führung in Teheran bleibt möglichst distanziert, während operative Gewalt über indirekte, teilautonome Strukturen ausgeführt wird, was die Ermittlungen und politischen Reaktionen erschwert. Gerade diese Trennung zwischen politischer Zentrale und operativer Peripherie ermöglicht es, Handlungsmuster zu verschleiern, ohne die strategische Kohärenz zu verlieren.

Seit März 2026 verdichten sich Berichte über mehrere Anschläge und Anschlagsversuche, die von Sicherheitsbehörden teilweise pro-iranischen Strukturen zugeordnet werden. Sie richteten sich vor allem gegen jüdische und amerikanische Einrichtungen und zeichnen sich durch ein wiederkehrendes Muster der Durchführung aus, das auf geringe direkte Sichtbarkeit und hohe symbolische Wirkung abzielt.

Die zeitliche Verlagerung in die Nachtstunden ist nicht nur ein praktisches Mittel zur Vermeidung von Entdeckung, sondern wird in sicherheitsnahen Analysen auch als Teil einer möglichen Inszenierungs- und Wirkungsebene interpretiert.

Leere Straßen, reduzierte soziale Kontrolle und die mediale Verwertbarkeit der entstandenen Bilder können die Wahrnehmung des Ereignisses verstärken über seinen unmittelbaren materiellen Schaden hinaus. Gleichzeitig sinkt unter diesen Bedingungen die Wahrscheinlichkeit unmittelbarer Konfrontation. Dies kann dazu führen, dass sich die Wahrnehmung der operativen Schwelle verändert und politische Reaktionen in der Praxis unterschiedlich ausfallen oder abgeschwächt erscheinen.

Die Behörden beobachten zudem, dass Teile dieser Aktionen gezielt in sozialen Medien verbreitet werden, sodass sie nicht nur lokalen, sondern auch europaweiten Wirkung erzielen sollen. In diesem digitalen Raum verschieben sich die Grenzen des eigentlichen Ereignisses, da Inhalte weitergetragen und verstärkt werden.

Für das Regime existieren in Europa Räume, in denen terroristische Strukturen rekrutiert, geschützt und verankert werden können. Diese entstehen nicht zufällig, sondern in einem Umfeld aus Propaganda, religiöser Mobilisierung, politischer Tarnung und sozialer Abschirmung.

Nach Einschätzung von Oppositionellen und Sicherheitsbeobachtern entstehen solche Räume über Vereine, Moscheen, Kulturinstitute, Studentengruppen und digitale Netzwerke, die sich nach außen als ‚religiös‘, ‚kulturell‘ oder ‚antizionistisch‘ geben, und in bestimmten Kontexten als ideologische und organisatorische Bindeglieder zu iranischen Geheimdienst- und Milizstrukturen fungieren.

In diesen Kontexten wird häufig mit Begriffen wie „Anti-Imperialismus“, „Solidarität mit Palästina“ und „Kritik an Iran-Sanktionen und Irankrieg“ gearbeitet, während die eigentliche innere Linie die ideologische und organisatorische Vernetzung mit pro-iranischen Netzwerken und die Fixierung auf Feindbilder gegen Israel und die jüdische Diaspora im Zentrum stehen lässt.

Diese Struktur bleibt nicht abstrakt, sondern verdichtet sich in eine Form der Präsenz, die den Übergang in den öffentlichen Raum vorbereitet und dort sichtbar wird.

Mobilisierung und gesellschaftliches Umfeld

Auf antiisraelischen Demonstrationen treten Sympathisanten von Hamas und Hisbollah regelmäßig gemeinsam mit Regimeanhängern sowie mit in Deutschland verbotenen Netzwerken wie dem sogenannten Samidoun-Umfeld und Akteuren aus dem BDS-Spektrum auf.

In diesen Konstellationen verwischt sich die Trennlinie zwischen politischer Kritik an der israelischen Regierung und Formen der Delegitimierung und Feindmarkierung jüdischer Menschen. Entscheidend ist dabei nicht der einzelne Slogan, sondern die stabile Verbindung von Sprache, Symbolik und aggressiver Rhetorik, die sich in diesen Milieus wiederholt.

An deutschen Hochschulen und im Demonstrationsraum zeigen sich diese Muster offen. Antizionistische Gruppen prägen Diskurse, auf Demonstrationen werden Al-Quds-Parolen des iranischen Regimes skandiert, mit eindeutig antisemitischer Stoßrichtung, die in sicherheitsbehördlichen Analysen im Kontext iranischer Einflussstrukturen steht.

Unter Slogans wie „Viva Viva Palästina“ tritt zugleich eine Vermischung unterschiedlicher Ebenen auf, in der sich politische Protestformen mit Positionierungen überlagern, die Hamas-nahen Milieus zugerechnet werden und im weiteren Kontext in ideologische Anschlussräume des iranischen Regimes hineinreichen.

Auch nach dem Waffenstillstand in Gaza bleiben diese Parolen in Berlin präsent, ergänzt durch Symbolik mit Bezug zum iranischen Staatssystem.

Besonders problematisch ist die schleichende Normalisierung von Parolen, die im deutschen Rechtsraum je nach Kontext strafrechtlich relevant sein können, im öffentlichen Diskurs jedoch häufig unter Kategorien wie „freie Meinungsäußerung“ oder „antizionistische Kritik“ eingeordnet werden, obwohl sie inhaltlich auf Vernichtungslogiken verweisen.
Die fortgesetzte Wiederholung solcher Formeln im öffentlichen Raum, in sozialen Medien und auf Demonstrationsmaterial wirkt nicht nur als rhetorisches Muster, sondern als Form psychischer Belastung, die das Sicherheitsgefühl jüdischer Menschen und Institutionen direkt beeinflusst. 

Auswirkungen auf Hochschulen und Betroffene

Die jüdischen und pro-israelischen Studierenden an deutschen Universitäten – etwa an der UdK Berlin – sehen sich wiederholt einem aggressiv aufgeladenen Umfeld ausgesetzt.

Dieses Umfeld zeigt sich in rhetorischer Gewalt, sozialer Ausgrenzung, Mobbing und wiederkehrender Einschüchterung. Daraus entsteht ein permanenter Druck, der sich in Studienabbrüchen, Rückzug und Selbstschutzstrategien im universitären Alltag niederschlägt.
Studierende und Initiativen berichten von Situationen in Seminaren, Vorträgen und Arbeitsgruppen, in denen Isolation, Delegitimierung und öffentliche Angreifbarkeit strukturell erfahrbar werden und sich unmittelbar auf psychische Belastung und akademische Teilhabe auswirken.

Neben radikal islamistischen Zirkeln zeigen sich Überschneidungen mit Teilen der links- und rechtspopulistischen sowie antizionistisch-fundamentalistischen Szene. 

In einzelnen Fällen werden diese Kulturräume von kleinorganisierten Netzwerken genutzt, um Führungspersonen zu identifizieren, Ansprechpartner zu gewinnen und Vertrauensstrukturen für spätere operative Zwecke aufzubauen – etwa im Bereich Logistik, Propagandaverbreitung oder Spendenakquise.

Diese Prozesse verlaufen unsichtbarer als klassische Rekrutierungskampagnen, entfalten ihre Wirkung jedoch über Vertrauen, Zugehörigkeit und gefestigte Feindbilder, die sich in der Praxis als „Solidarität“ mit militanten Hamas- und Hisbollah-Strukturen ausdrücken, die jedoch widersprochen wird. 

Im Rahmen dieser universitären Debatten wird auch der aus dem Iran stammende Gastdozent Tirdad Zolghadr an der UdK Berlin erwähnt. Nach Darstellung des Autors Kazem Moussavi wird er mit einer besonders provokanten, teils als antisemitisch konnotiert kritisierten Kunstaktion im Berliner UdK-Umfeld in Verbindung gebracht. In diesem Zusammenhang wird insbesondere sein früher Auftritt im Jahr 2004 im Haus der Kulturen der Welt angeführt, bei dem ein „Khomeini-Devotionalienschrank“ thematisiert wurde.

Diese Mobilisierung bleibt nicht auf der symbolischen Ebene, sondern kann nach Einschätzung von Sicherheitsbehörden und Beobachtern ein Klima der Einschüchterung und Radikalisierung erzeugen und zur schrittweisen Normalisierung antisemitischer Gewalt beitragen.

Politische und ideologische Schnittstellen

Die Dynamik endet nicht im Demonstrationsraum, sondern greift in politische und ideologische Übergangszonen hinein.

Die Einflussstrukturen des Regimes bewegen sich nicht ausschließlich im klassischen islamistischen Spektrum, sondern überlagern verschiedene politische Milieus, in denen sich unterschiedliche Akteure punktuell berühren.

Neben radikal islamistischen Zirkeln zeigen sich Überschneidungen mit Teilen der links- und rechtspopulistischen sowie antizionistisch-fundamentalistischen Szene. Unterschiede bestehen in Sprache und Selbstbeschreibung, gemeinsam bleibt die Fixierung auf Feindbilder gegenüber Israel und dem Westen.

Auch rechtspopulistische und rechtsextreme Strömungen können in bestimmten Konstellationen als Verstärker solcher Narrative wirken. Hinzu kommen Berührungspunkte zu pro-russischen Netzwerken sowie antiwestlichen Deutungsmustern, die sich inhaltlich überschneiden und geopolitisch anschlussfähig werden.

Iranische und russische Akteure verbinden dabei vor allem die Ablehnung der USA, der EU-Sanktionen sowie der universalistischen Menschenrechts- und Freiheitsdiskurse, die als „westlicher Hegemonialdiskurs“ zurückgewiesen werden. 

AfD und politische Anschlussstellen

In diesem Zusammenhang wird die Rolle der Alternative für Deutschland in sicherheitspolitischen Debatten kritisch eingeordnet, insbesondere im Blick auf außenpolitische Positionierungen und dokumentierte Kontakte in entsprechende Milieus.

Die AfD wird in Teilen der Sicherheits- und Politikwissenschaft als politisches Umfeld beschrieben, das punktuell Berührungspunkte mit antizionistischen, islamistisch anschlussfähigen und pro-russischen Akteuren aufweist, ohne dass diese Kontakte formal sanktioniert oder verboten wären und sich damit im Bereich politischer Grauzonen bewegen.

Gleichzeitig bestehen ideologische Überschneidungen mit reaktionären und antiwestlichen Strömungen sowie erkennbare Verbindungen in Richtung Moskau und Teheran, etwa über Netzwerke im Umfeld des ehemaligen „Deutschen Zentrums für Eurasische Studien“.

Diese Konstellationen verdichten sich zu einem transnationalen Oppositionsfeld gegen liberale Demokratien, dessen gemeinsamer Nenner weniger ideologische Einheit als die Ausrichtung auf gemeinsame Feindbilder und die Relativierung rechtsstaatlicher und menschenrechtlicher Standards ist.

Diese Verflechtungen werden von Sicherheitsbehörden beobachtet, bleiben jedoch schwer eindeutig zuzuordnen, da sie über informelle Netzwerke, Konferenzen, Think-Tank-Strukturen und digitale Kooperationen verlaufen und sich außerhalb klarer institutioneller Verantwortlichkeiten bewegen.

Institutionelle Netzwerke in Deutschland

Parallel dazu wirken in Deutschland islamistische Strukturen mit Nähe zum iranischen Regime. Dazu zählen unter anderem das Islamische Zentrum Hamburg, schiitische Vorfeldorganisationen wie die IGS sowie das Al-Mustafa-Institut in Berlin, das nach vorliegenden Berichten im Umfeld der Revolutionsgarde steht oder mit deren Strukturen kooperiert. Die Revolutionsgarde tritt dabei nicht als klassische militärische Organisation auf, sondern als ideologische und operative Schaltstelle. Sie wirkt über Finanzierung, Schulungsangebote, Netzwerkpflege und propagandistische Absicherung in die Diaspora hinein und stabilisiert dort Einflussstrukturen.

Diese Einrichtungen bilden ideologische Knotenpunkte: Sie transportieren Narrative, schaffen Bindungen und wirken als Verstärker politisch-religiöser Sozialisation.

In diesem Zusammenhang erfolgt die gezielte Nutzung bestehender sozialer und religiöser Gruppen sowie von Bildungs-, Sprach- und Flüchtlingsstrukturen, kulturellen Formaten sowie Netzwerken zwischen Jugendlichen, Erwachsenen und Studierenden. In dieser Verschränkung versucht das Regime, ein dauerhaftes Umfeld zur eigenen Absicherung zu schaffen, in dem sich islamistische Deutungsmuster und antiwestliche Narrative verfestigen.

Nach vorliegenden Berichten existieren in diesem Umfeld Organisationen, Lobbystrukturen und wirtschaftliche Verflechtungen mit möglichen direkten oder indirekten Bezügen zu Strukturen der Revolutionsgarde. Diese agieren über wirtschaftliche Aktivitäten, Spendenkampagnen sowie kulturelle Projekte in Deutschland. Dabei besteht der Verdacht, dass über solche Kanäle auch Ressourcen in politische und ideologische Netzwerke im Iran und im Nahen Osten weitergeleitet werden, die im Kontext der sogenannten ‚Achse des Widerstands‘ stehen.

Eskalation im Alltag

Die zuvor beschriebenen Netzwerke, Mobilisierungsprozesse und ideologischen Schnittstellen schlagen sich zunehmend konkret im Alltag nieder.

In Schulen, auf dem Weg zur Arbeit, in der U-Bahn, in Parks und vor Gemeindezentren entsteht ein verändertes Sicherheitsempfinden, das sich in Angst, Selbstzensur, Begleitverhalten und Vermeidungsstrategien niederschlägt.

Im Umfeld von Demonstrationen kommt es wiederholt zu Vorfällen mit Hamas-naher Symbolik, darunter das rote Dreieck. Auch wenn einzelne Schmierereien strafrechtlich gering erscheinen, wirken sie als Signal in einer angespannten Atmosphäre und verstärken den Eindruck einer zunehmenden Verrohung der Sprache und Gewaltakzeptanz in bestimmten Räumen. 

Konkrete Vorfälle und Eskalationen im öffentlichen Raum

In Berlin wurde jüngst in Mitte auf eine Wand geschrieben: „Kill all Jews“. Zudem wurde das Wohnhaus eines Mitarbeiters des JFDA (Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V.) mit einem rotfarbigen Hamas-Dreieck beschmiert. Ebenso wurden im Kontext propalästinensischer und antiisraelischer Demonstrationen wiederholt polizeilich erfasste Vorfälle registriert, bei denen das rote Dreieck im Zusammenhang mit Hamas-naher Bildsprache gezeigt wurde.

Die Kulturkneipe Bajszel in Berlin-Neukölln ist seit Jahren Ziel von Drohungen aufgrund ihrer pro-israelischen Haltung. 

Gleichzeitig finden Veranstaltungen in Einrichtungen mit Regimebezug statt, etwa in der Imam-Riza-Moschee, die als Treffpunkt für Hisbollah-nahe Kreise gilt. Dort wurden unter anderem Trauerveranstaltungen für zentrale Figuren des iranischen Systems abgehalten. Solche Rituale verbinden religiöse und politische Funktionen und tragen dazu bei, dass sich Trauer, Loyalität und Feindbildkonstruktionen gegenseitig verstärken, ohne dass dies immer als politische Kampfpropaganda gegen Israel eingeordnet wird.

Die Dringlichkeit dieser Entwicklung belegen zudem die Zahlen des Bundeskriminalamts: Im ersten Quartal 2025 wurden 1.047 antisemitische Straftaten registriert, darunter 267 aus dem Bereich „ausländische Ideologie“, einschließlich sechs Gewaltdelikten – ein deutlicher Anstieg islamistisch motivierter Angriffe.

Von Mobilisierung zu Rekrutierung

Was als Propaganda und öffentliche Mobilisierung sichtbar wird, wirkt innerhalb dieser Strukturen als Vorfeld von Rekrutierung und operativer Vernetzung.

Die Demonstrationen und Parolen werden von Beobachtern als Teil einer fortschreitenden Normalisierung antisemitischer Feindbilder bewertet. Diese Verschiebung von Grenzen wird im öffentlichen Diskurs häufig unter Begriffen wie „Kritik an der israelischen Regierung“ oder „Solidarität mit Palästinenser:innen“ eingeordnet, wodurch ihre politische und gesellschaftliche Tragweite relativiert wird.

Gesellschaftliche Mobilisierung, institutionelle Netzwerke, politische Schnittstellen und konkrete Vorfälle greifen ineinander und bilden ein Geflecht aus Einfluss, Einschüchterung und potenzieller Gewalt. Dieses Geflecht folgt einer Inkubator-Logik: Es erzeugt keine Gewalt automatisch, schafft jedoch Bedingungen, unter denen Gewaltanreiz, Gewaltbereitschaft und Gewaltrechtfertigung zunehmen.

Nach Einschätzung von Sicherheitsbehörden kann in solchen Milieus eine Rekrutierung für Strukturen wie „HAYI“ nicht ausgeschlossen werden. Sie erfolgt nicht nur direkt, sondern über soziale Bindungen, Zugehörigkeit, ideologische Verfestigung, materielle Anreize, imagebasierte Zugehörigkeit und persönliche Netzwerke – insbesondere in Phasen von Unsicherheit, Isolation oder Radikalisierung.

HAYI-Netzwerk und Strategie der begrenzten Eskalation

Nach sicherheitspolitischen Einschätzungen und Beobachtungen erscheint HAYI (Harakat Ashab al-Yamin al-Islamia) als ein transnationales Geflecht, in dem sich unterschiedliche Elemente aus Hamas-nahen Strukturen, der Hisbollah, Milizen wie dem Hashd al-Shaabi sowie dem iranischen Sicherheits- und Machtapparat und kriminellen Milieus überlagern.

Nach vorliegenden Einschätzungen wird HAYI nicht als klassische Organisation beschrieben, sondern als grenzüberschreitendes Geflecht mit mutmaßlichen Verbindungen in mehrere europäische Staaten. Die Zuordnung stützt sich dabei auf eine Reihe von Vorfällen, die von Sicherheitsbehörden in ihrer Logik als vergleichbar bewertet werden.

Die Vorgehensweise folgt einer Strategie gestufter Eskalation. Die Angriffe bleiben bewusst begrenzt: Brandanschläge, Sachbeschädigungen, Drohungen. Keine Massaker, keine großen Explosionen.

Sicherheitsbehörden verweisen auf eine mögliche Eskalationsdynamik und daraus resultierende Risiken für Deutschland. Auffällig ist eine offenere Kommunikation, in der Ziele benannt werden und die Nähe zu islamistisch geprägten Terrorstrukturen sichtbar wird, die sich in anti-israelische und anti-westliche Narrative einordnen.

Diese hybride Struktur ermöglicht parallele Wirkungsräume: Teile agieren in legalen oder zivilgesellschaftlichen Kontexten in Europa, während andere in der Nähe von Miliz- und Geheimdienststrukturen im Irak, in Syrien und im Iran verortet werden.

Die Lagebewertung erfolgt nicht isoliert national, sondern im Rahmen eines transnationalen Lagebilds, das von Europol, EU-Behörden und nationalen Diensten nur teilweise vollständig erfasst wird.

Die Vorgehensweise folgt einer Strategie gestufter Eskalation. Die Angriffe bleiben bewusst begrenzt: Brandanschläge, Sachbeschädigungen, Drohungen. Keine Massaker, keine großen Explosionen. In Teilen der öffentlichen und politischen Debatte wird dies als geringe Gefahr interpretiert – tatsächlich ist es Ausdruck einer gezielten Strategie.

Anders als der Islamische Staat agiert dieses Netzwerk mit kalkulierter Zurückhaltung. Es testet Grenzen, verschiebt sie schrittweise und etabliert Präsenz, ohne unmittelbare Gegenreaktionen westlicher Staaten auszulösen und ohne deren Beschwichtigungspolitik zu gefährden.

Diese Form begrenzter Gewalt wirkt durch Gewöhnung. Während einzelne Vorfälle im Fokus stehen, wachsen Netzwerke, Rekrutierung, Finanzierung und digitale Propaganda im Hintergrund weiter.

Einschätzung des Verfassungsschutzes

Nach ausdrücklicher Warnung des Bundesamtes für Verfassungsschutz wird HAYI als pro-iranische, islamistische Formation eingeordnet, die Anschläge gegen jüdische, israelische und amerikanische Ziele sowie gegen iranische Oppositionelle vorbereitet und teilweise bereits ausgeführt hat.

Die Sicherheitsbehörden sehen eine konkrete Verschärfung der Gefährdungslage in Europa. Ein Übergang von Brandanschlägen zu komplexeren Formen wie Waffen- oder Sprengstoffanschlägen wird nicht ausgeschlossen und als nächste Eskalationsstufe bewertet.

Die Warnung zielt auf eine qualitative Veränderung: nicht nur mehr Vorfälle, sondern gezieltere Mittel, klarere Zielwahl und stärkere psychologische Wirkung.

HAYI-Berichte und Regimebezug

Nach Einschätzung westlicher Sicherheitsbehörden und Nachrichtendienste bewegt sich HAYI im Einflussbereich des iranischen Machtapparats. Staatliche Steuerung, nachrichtendienstliche Operationen und ausgelagerte Gewalt greifen ineinander, während die Verantwortung der iranischen Befehlsebene verdeckt bleibt.

HAYI fungiert dabei als Instrument, um Gewalt auszuweiten, ohne sie offen zu deklarieren. Die Trennung zwischen politischer Führung und operativer Ausführung wird bewusst verwischt.

Auffällig ist die offenere Benennung der Ziele. Drohungen richten sich explizit gegen jüdische, israelische und amerikanische Einrichtungen und werden ideologisch als Angriffe auf „Feinde des Islam“ gerahmt.

Öffentliche Drohungen und Bekennformen sind dabei Teil der Strategie: Sie erzeugen Abschreckung und transportieren politische Botschaften, während die Einbindung in zivile und legale Kontexte die eindeutige Zuordnung erschwert.

HAYI-Strukturen und Verbindungen zum iranischen Machtapparat

Die Strukturen zeigen Merkmale einer arbeitsteiligen Organisation mit flexibler Logistik. Angriffe erfolgen über kleine, schwer greifbare Einheiten, die digital vernetzt sind und über verschlüsselte Kommunikationskanäle koordiniert werden.

Verfassungsschutz-Lagebilder verweisen auf Messaging-Dienste, geschlossene Gruppen und schwer kontrollierbare Plattformen als zentrale Infrastruktur der Vernetzung.

Die wiederkehrenden Muster in Planung und Durchführung deuten auf Abstimmung und strategische Steuerung hin, die in sicherheitsbehördlichen Einschätzungen mit Strukturen des iranischen Machtapparats in Verbindung gebracht wird.

Angriffsmuster in Europa (2026)

Die bisherigen Vorfälle folgen einer klar antisemitischen Logik. Ziel sind jüdische Einrichtungen – Synagogen, Schulen, Gemeindestrukturen.

Seit dem 9. März 2026 kam es in mehreren europäischen Ländern zu einer Serie von Angriffen und Anschlagsversuchen, mit Schwerpunkten in den Benelux-Staaten und in Großbritannien. Zu einzelnen Taten erschienen Bekennvideos, die von Sicherheitsbehörden dem Umfeld pro-iranischer Strukturen wie HAYI zugeordnet werden.

Die Angriffe erfolgen überwiegend nachts oder in den frühen Morgenstunden. Personenschäden werden dabei in Kauf genommen, stehen aber nicht im Vordergrund; entscheidend ist die Wirkung im Raum.

In Belgien wurde am 11. März in Lüttich eine Synagoge durch einen Brandanschlag beziehungsweise eine Explosion beschädigt. In Antwerpen wurde ein Fahrzeug im jüdischen Viertel angezündet. Die Behörden werten dies als Teil einer gezielten Angriffswelle.

In den Niederlanden wurden in Rotterdam und Amsterdam mehrere Vorfälle registriert: Angriffe auf eine Synagoge, auf eine jüdische Schule sowie weitere Brand- und Sachbeschädigungen im Umfeld jüdischer Einrichtungen. Hinzu kam ein vereitelter Anschlag auf eine Chabad-Schule in Heemstede.

In Großbritannien richteten sich die Angriffe gegen jüdische Ziele im Raum London, insbesondere in Golders Green und Barnet. Dazu gehören Brandanschläge auf Einrichtungen und Fahrzeuge sowie ein Messerangriff am 29. April 2026 auf zwei jüdische Männer, den die Polizei als terroristischen Vorfall einstuft.

Die Vorfälle folgen erkennbaren Mustern: gleiche Zielwahl, ähnliche Durchführung, wiederkehrende Symbolik. Sicherheitsbehörden sehen darin kein Nebeneinander von Einzelfällen, sondern eine Serie mit gemeinsamer Logik.

Die Auswertung durch Europol und nationale Dienste verbindet diese Taten mit Kommunikationsmustern, Symbolik und öffentlicher Selbstdarstellung HAYI-naher Akteure.

Sicherheitslage und Anschlagsvorbereitungen in Deutschland (2025–2026)

Auch in Deutschland hat sich die Lage verschärft. Im Umfeld von Hamas, Hisbollah und weiteren islamistischen Netzwerken laufen seit 2025 mehrere Verfahren wegen konkreter Anschlagsvorbereitungen.

Darunter sind Fälle mit Sprengstoffbezug und Zielauswahl im Umfeld jüdischer und nicht-muslimischer Einrichtungen. In Berlin-Neukölln, in Nordrhein-Westfalen und in Bochum kam es zu Durchsuchungen, Festnahmen und strafrechtlicher Verfolgung entsprechender Strukturen.

Parallel wurden bundesweit Personen identifiziert und festgenommen, die über digitale Kanäle logistische Vorbereitung oder konkrete Planungen betrieben.

Berlin bildet dabei einen Schwerpunkt der Ermittlungen. Die Bedrohung zeigt sich weniger in vollendeten Taten als in der Dichte von Verfahren, vereitelten Anschlägen und belastbaren Hinweisen auf Netzwerke.

Entscheidend ist das Gesamtbild: nicht ein einzelner Anschlag, sondern die Vielzahl von Drohungen, Vorbereitungen und operativen Ansätzen, die zusammengenommen eine veränderte Sicherheitslage markieren.

Sicherheitslage und Anschlagsvorbereitungen in Deutschland (2025–2026)

In Deutschland hat sich die Sicherheitslage im Zusammenhang mit Hamas, Hisbollah, islamistischen Netzwerken und antisemitischer Gewalt in den Jahren 2025 und 2026 spürbar verschärft, insbesondere im Bereich von Ermittlungen und vereitelten Anschlagsplanungen.

Hierzulande liefen 2025 und 2026 mehrere Verfahren wegen konkreter Anschlagsvorbereitungen, darunter ein Fall mit Sprengstoffbezug und Zielauswahl im Umfeld jüdischer und nicht‑muslimischer Einrichtungen. Auch in Berlin‑Neukölln, in Nordrhein‑Westfalen und in Bochum gab es Ermittlungen, Durchsuchungen, Festnahmen und die strafrechtliche Aufarbeitung extremistischer Anschlagsversuche. 

Parallel dazu wurden bundesweit Personen festgenommen, die über digitale Kanäle logistische Vorbereitungshandlungen oder Anschlagsplanungen betrieben.

Über das sogenannte „Iran-Haus“ der Botschaft in Berlin-Lichterfelde wird offiziell Kulturarbeit vermittelt. Gleichzeitig gibt es Hinweise von Oppositionellen darauf, dass dort auch politische und ideologische Einflussnahme stattfindet.

Berlin steht im Zentrum der Ermittlungen und der strafrechtlichen Aufarbeitung, wobei sich die Bedrohungslage bislang vor allem in Form von Verfahren, vereitelten Planungen und Netzwerkstrukturen zeigt.

Die Sicherheitsbehörden betonen, dass sich die Gefahr nicht nur in einzelnen, spektakulären Taten äußert, sondern in der Summe von kleineren Vorfällen, Drohungen, Finalisierungsphasen und Netzwerkanalyseergebnissen, die sich zu einem deutlich veränderten Lagebild summieren.

Terrornetzwerke in Deutschland: Rekrutierungsstruktur für HAYI

Iranische institutionelle Strukturen bilden zugleich die konkrete Grundlage für jene Netzwerke, die sich in Deutschland auch operativ und nachrichtendienstlich entfalten.

Die Berliner Vertretung des iranischen Regimes wird seit Jahren in sicherheits- und politischen Debatten im Zusammenhang mit nachrichtendienstlicher Aktivität und politischer Einflussarbeit genannt. Sie steht zudem mittelbar oder unmittelbar im Kontext von antisemitischen Al-Quds-Märschen und stattfindenden pro-Regime-Demonstrationen in Berlin und anderen Städten.

Über das sogenannte „Iran-Haus“ der Botschaft in Berlin-Lichterfelde wird offiziell Kulturarbeit vermittelt. Gleichzeitig gibt es Hinweise von Oppositionellen darauf, dass dort auch politische und ideologische Einflussnahme stattfindet, insbesondere im Kontext von Rekrutierung und Netzwerkbildung und der Organisation von Iranreisen zur Pilgerstädten Qom, Mashhad oder Isfahan.

Auch das Al-Mustafa-Institut in Berlin-Lichterfelde steht nach Berichten unter Beobachtung. Beschrieben wird ein Muster, bei dem nach außen religiöse und kulturelle Arbeit sichtbar ist, während im Hintergrund Netzwerke und Kontakte entstehen.

Nach Informationen aus Sicherheitskreisen gibt es Hinweise auf ein erweitertes Umfeld der Internationalen Mustafa-Universität, das in diesen Zusammenhang eingeordnet wird. Diese wird als Teil eines größeren Netzwerks beschrieben, in dem religiöse Ausbildung, ideologische Bindung und politische Einflussräume miteinander verbunden sind.

Trotz des Betätigungsverbots von Hamas und Hisbollah in Deutschland existieren weiterhin Strukturen beider Organisationen. Sicherheitsbehörden gehen von rund 1.000 Hisbollah-Anhängern und etwa 400 Hamas-Zugehörigen aus, je nach Lagebewertung.

Diese Strukturen stehen teilweise im Umfeld des Islamischen Zentrums Hamburg, schiitischer Vorfeldorganisationen wie der IGS sowie des Al-Mustafa-Instituts. Sie werden in sicherheitsbehördlichen Einschätzungen direkt oder indirekt mit der Quds-Einheit der Revolutionsgarde in Verbindung gebracht – insbesondere über ideologische Bindung, Finanzierung und logistische Aufgaben.

Oppositionelle im Exil als Ziel

Ein zentraler Punkt wird in der deutschen Debatte weitgehend ausgeblendet: aktive iranische Oppositionelle im Exil. 

Für das Regime gelten sie als Feinde, insbesondere im Kontext der anhaltenden Proteste im Iran, die vom Regime als von den USA und Israel gesteuert dargestellt werden.

Oppositionelle werden vom Regime als „Handlanger des Zionismus“ bezeichnet, im Iran verfolgt, inhaftiert oder hingerichtet und im Ausland unter Druck gesetzt oder bedroht.

Dabei werden auch digitale Kanäle genutzt, um Informationen zu sammeln, Einfluss auszuüben und Einschüchterung zu betreiben.

Nach Einschätzungen von Exilorganisationen und Teilen sicherheitsnaher Analysen werden Einschüchterung, Überwachung und in einzelnen dokumentierten Fällen auch Angriffe als Teil eines länger bestehenden Vorgehens gegen Oppositionelle im Ausland beschrieben. Mit der aktuellen Eskalation wird von einer Intensivierung solcher Praktiken ausgegangen. Europa und Deutschland entwickeln sich in dieser Wahrnehmung zunehmend auch zu einem Schauplatz externer Konflikte sowie zu einem Raum, in dem solche Konfliktlinien indirekt fortwirken.

Europäisches Parlament, Menschenrechtsorganisationen und iranische Exilstrukturen warnen, dass sich diese Form transnationaler Verfolgung besonders in Städten wie Berlin, Wien, Paris und Hamburg konzentriert, wo sich große Exil- und Oppositionsgemeinschaften befinden.

Diese Gruppen können dabei auch in den Fokus von HAYI-Akteuren geraten und terrorisiert werden.

Deutscher Handlungsbedarf

Diese islamistisch-antisemitischen Netzwerke einschließlich HAYI werden von Sicherheitsbehörden als ernstzunehmender Gefährdungsfaktor bewertet. Die Auswirkungen betreffen jüdische Einrichtungen und Gemeinden, die öffentliche Sicherheit sowie iranische Oppositionelle im Exil in Deutschland.

Der deutsche Staat reagiert mit Verboten, Ermittlungen und verstärktem Schutz. Dennoch bleibt die Bedrohung bestehen, solange die zugrunde liegenden Strukturen nicht konsequent eingedämmt werden.

Bestimmte iranische religiöse, politische und kulturelle Institutionen tragen zur Verbreitung islamistischer und antisemitischer Narrative bei – im Zusammenspiel mit Hisbollah, Hamas, antizionistischen Mullah-nahen Netzwerken und verbundenen Akteuren im kulturellen Umfeld.

Auf politischer Ebene erfordert dies internationale Koordination (EU, NATO-Partner, Nachrichtendienste), eine konsequente Kontrolle finanzieller und organisatorischer Netzwerke, eine klare Abgrenzung gegenüber antisemitischer Agitation unter dem Deckmantel „antizionistischer Kritik“ sowie Maßnahmen gegen Einrichtungen, die als strukturelle oder ideologische Verlängerung iranischer Milizen- und Sicherheitsstrukturen wirken.

Jüdische Menschen, jüdische Institutionen und iranische Oppositionelle im Exil stehen deshalb unter besonderem Schutzbedarf. Damit ist die sicherheitspolitische Verantwortung des Staates insgesamt betroffen, da sonst Europa und Deutschland zur Verlängerung von Repressions- und Gewaltstrukturen werden kann.

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Quellen:

Verfassungsschutz‑Lagebild:

ZDFheute: „Verfassungsschutz warnt vor Anschlägen pro‑iranischer Terrorgruppe HAYI“, 27.04.2026

https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/verfassungsschutz-warnung-terror-pro-iranisch-hayi-100.html 

HAYI‑Struktur & Bekennlage:

Deutschlandfunk: „Zunehmend Hinweise auf pro‑iranische Terrorgruppe HAYI in Europa“, 27.04.2026 

https://www.deutschlandfunk.de/hayi-zunehmend-hinweise-auf-pro-iranische-terrorgruppe-in-europa-verfassungsschutz-warnt-vor-anschlaegen-100.html

https://taz.de/Vermeintliche-Terrorgruppe-Hayi/!6174778/

Statistischer Hintergrund Antisemitismus:

Statista: „Polizeilich erfasste antisemitische Delikte in Deutschland nach Bereichen“ https://de.statista.com/statistik/daten/studie/866547/umfrage/polizeilich-erfasste-antisemitische-delikte-in-deutschland-nach-bereichen/

https://www.mena-watch.com/wie-haelt-die-afd-es-mit-dem-iranischen-regime/ 

https://jungle.world/blog/von-tunis-nach-teheran/2025/10/ideologische-netzwerke-des-mullah-regimes-von-westlichen

https://twitter.com/KazemDr/status/1744338634042425855