Für ihr Buch »Worüber Juden reden« haben die Journalisten Mascha Malburg und Joshua Schultheis zehn Gespräche geführt: mit Jüdinnen und Juden aus Berlin und Ostdeutschland. Die Interviews drehen sich unter anderem jeweils darum, wie es ist, als Kontingentflüchtlinge nach Deutschland gekommen zu sein, in Deutschland geboren zu sein, queer und jüdisch zu sein. Ein Gespräch führten sie mit vier »Olim« (die hebräische Bezeichnung für jüdische Einwanderer nach Israel), die die »Alija« gemacht haben – aus Deutschland nach Israel gezogen sind – über ihre Beweggründe, den rastlosen Alltag und die Zukunft der jüdischen Gemeinden.