Ausland

Naftali Bennett (l.) will gemeinsam mit Yair Lapid antreten
2026/19 In Israel haben sich die Parteien zweier früherer Ministerpräsidenten zusammen­getan

Jungle+ Artikel Gebündelte Kräfte

Die früheren Ministerpräsidenten Naftali Bennett und Yair Lapid ziehen gemeinsam in den Wahlkampf, gestützt von einem Parteien­bündnis. Doch erste Umfragen und strategische Differenzen werfen Zweifel auf, ob der Zusammenschluss zweier großer oppositioneller Parteien tatsächlich zum Machtwechsel in Israel führen wird.
 Protest gegen die Entlassung der Leiterinnen des Programms zur Suche nach Verschwundenen während der Pinochet-Diktatur
2026/18 Der Geschichtsrevisionismus der Regierungen in Chile und Argentinien

Unliebsame Erinnerung eingespart

Der neue chilenische Präsident José Antonio Kast ist ein Apologet der Pinochet-Diktatur und hat ein Gedenkstättenprojekt auf dem Gebiet der berüchtigten Colonia Dignidad eingestellt. Ähnliches spielt sich in Argentinien ab, wo Präsident Javier Milei fordert, die Erinnerung an die Militärdiktatur um die Erinnerung an den sogenannten Linksterrorismus zu ergänzen.
Tanz um den zukünftigen Präsidenten Benins, Romuald Wadagni
2026/17 Die Präsidentschaftswahl im Benin endet mit einem Ergebnis wie aus einem Einparteienstaat

Jungle+ Artikel Wahlen ohne Gegner

Im westafrikanischen Benin hat Romuald Wadagni, ein Vertrauter des langjährig autoritär regierenden Staatsoberhaupts Patrice Talon, die Präsidentschaftswahl gewonnen. Die wichtigsten Oppositionspolitiker sitzen seit Jahren in Haft.
Ein Mann hält ein Plakat mit einem Porträt von Bolloré und dem Text: „Die extreme Rechte spricht jeden Tag zu Ihnen. C8, Cnews, Europe 1. Vincent Bolloré.“ Anlässlich des Internationalen Tages gegen Rassismus und Faschismus findet ein Marsch zwischen der Place de la Nation und der Place de la République statt.
2026/17 Der rechtsextreme Medientycoon Vincent Bolloré verprellt in Frankreich die Autoren zu Hunderten

Jungle+ Artikel Keine ideologischen Geiseln

Mindestens 170 Autorinnen und Autoren haben vorige Woche ihre Zusammen­arbeit mit einem der bedeutendsten Literaturverlage Frank­reichs beendet. Sie fürchten, dass der Haupteigentümer, der rechts­extreme Milliardär und Medienmogul Vincent Bolloré, den Verlag nach seinen Vorstellungen ausrichten wird.